Statistiker im Stadion ermittelten in dieser Hälfte 59 Prozent Ballbesitz für die SWG-Amas-Buben.
Die Begegnung endete 1 - 0.
In Rückstand liegend kam es bei Oranje nach 89 Minuten zu einer taktischen Umstellung. Nach kurzer Rücksprache an der Seitenlinie übernahmen Hagen Blomeyer und Marc Dunker die Position des jeweils anderen.
Unglücklich mit dem bisher Erreichten, formierten sich die Oranje-Spieler nach 89 Minuten auf Anweisung ihres Trainers neu.
Der Bauerntrick, mit dem sich Sajid Abu-Mansour in der 84. Minute zentral vor dem Tor gegen gleich mehrere Gegenspieler durchsetzte, war an Schlichtheit kaum zu überbieten. Ebenso schlicht war aber auch der nachfolgende Torschuss, der von Leon Elias Vertman pariert wurde. Somit gab es keinen weiteren Treffer für SWG-Amas.
Die Ausgangsposition war nicht schlecht, als Arne Stølen in der 83. Minute nach einem Angriff durch die Mitte an den Ball kam. Er konnte das Spielgerät aber nicht im Tor unterbringen. Die Enttäuschung hielt sich beim SWG-Amas-Coach in Grenzen.
In der 81. Minute versuchte Hans Georg Kaemmerer mit einem Eckball den gut postierten Marc Dunker zu finden. Der angespielte Oranje-Angreifer brachte den Ball auch Richtung Tor, traf aber einen auf der Torlinie postierten Abwehrspieler, von dessen Körper der Ball aus der Gefahrenzone sprang.
Nach 80 Minuten gab es einen Eckball für SWG-Amas. Kenneth Lea probierte es mit einer halbhohen Hereingabe. Im anschließenden Gewühl gelangte das Leder schließlich zu Per Hagen, der aber am gut reagierenden Torwart scheiterte.
Die Gäste versuchten in der 78. Minute den Ausgleich zu erzielen. Hagen Blomeyer wurde im Sturmzentrum angespielt, konnte aber, bedrängt von einem Verteidiger der Heimelf, den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Enttäuschung bei Oranje, Erleichterung auf der Gegenseite.
Auch wenn die Idee gut war, an der Ausführung dieser Freistoßvariante muss bei Oranje noch gearbeitet werden. Ein Pass in den Strafraum wurde von einem Verteidiger frühzeitig antizipiert und erreichte den anvisierten Angreifer nicht. Damit war diese Chance in der 77. Minute vergeben.
Der Nachwuchs von SWG-Amas erreichte in dieser Halbzeit laut HT-Datenbank 59 Prozent Ballbesitz.
Pause, Spielstand 1 - 0.
Nach einem schönen Konterangriff von Oranje war es Czesław Kurzydłowski, der in der 12. Minute vollkommen frei am rechten Strafraumeck zum Schuss kam. Doch der gegnerische Torwart bewies seine Qualitäten mit einer Glanzparade!
In der 11. Minute eruierte Edgar Fjermestad nach einem Angriff über links die Torwartfähigkeiten von Leon Elias Vertman. Und potzblitz, der knallharte Schuss wurde tatsächlich abgewehrt! Die Jungs von SWG-Amas mussten auf einen weiteren Treffer verzichten.
Kenneth Lea probierte es in der 10. Minute mit einem Solo durch die Mitte. Er scheiterte jedoch an einer Übermacht von Verteidigern, die den SWG-Amas-Jungspunden keinen weiteren Treffer zugestehen wollten.
Mit seinem Tor in der 7. Minute wird Edgar Fjermestad morgen auf dem Schulhof prahlen können. Er fand eine Lücke in der Innenverteidigung der Gäste und schob lässig dem Torwart den Ball durch die Beine. 1 - 0, die Führung für SWG-Amas!
Die Gäste hätten in der 6. Minute den Führungstreffer erzielen können, doch Andrzej Sabela traf nach einer Hereingabe von rechts bei seinem Schuss nur den Pfosten.
"Probiert heute hin und wieder mal was Besonderes aus." Die Vorgabe des Oranje-Trainers war klar, die Mannschaft sollte ihren Einfallsreichtum unter Beweis stellen.
SWG-Amas entschied sich, dieses Spiel einfach mal kreativ anzugehen.
Ein Wetter wie fürs Fußballspielen geschaffen lockte 600 Zuschauer in Richtung RLP Arena.