Die Jungs von Tinas brachten den Ballbesitz auf 55 Prozent.
Die Begegnung endete 5 - 1.
Alex Mikschofsky wurde von Paul Ulrich Strauchs als Standardschütze abgelöst.
In der 89. Minute gab der Schiedsrichter ein Zeichen zur Seitenauslinie, um einen Wechsel bei Tinas zu ermöglichen. Alex Mikschofsky wurde aus dem Spiel genommen, eingewechselt wurde Elmar Hechler.
Kevin Dindl konnte offensichtlicherweise keine Standards mehr treten. So übernahm Alex Mikschofsky die Aufgaben des Standardschützen.
Als sich Soykan Taru auf seinen Einsatz vorbereitete, hoffte Kevin Dindl inständig, dass nicht er ausgewechselt würde. Pech gehabt, der Tinas-Trainer holte ihn in Minute 89 vom Feld.
Andreas Dieter Torgau strahlte über das ganze Gesicht, als ihm der Tinas-Trainer vor Begeisterung das Haupthaar zerzauste. Der Jüngling hatte in der 57. Minute nach einem Pass von rechts einfach den Fuß hingehalten und den Ball zum 5 - 1 ins Tor gelenkt.
Eins, zwei, drei, Chance vorbei! Nachdem der erste Versuch von Oğuzkaan Caner grandios durch Luca Hatterwüsting pariert worden war, scheiterte der TSVRJ-Akteur nachfolgend an der eigenen Abschlussschwäche. Erst schoss er in der 52. Minute den am Boden liegenden Torwart an, dann stolperte er den Ball am Tor vorbei. Vorausgegangen war dieser Möglichkeit eine schöne Kombination zentral vor dem Tor.
Der Trainer von Tinas freute sich, dass seine Jungs die größeren Spielanteile hatten und auf 55 Prozent Ballbesitz kamen.
Die Teams gingen mit einem 4 - 1 in die Kabinen.
Gruppenkuscheln bei Tinas: Paul Ulrich Strauchs konnte nach 37 Minuten aus zentraler Position ein weiteres Tor für die heimische Elf erzielen und war nach seinem 4 - 1 der Mittelpunkt der Feierlichkeiten.
Als Max Stähling in der 36. Minute umknickte und sich den linken Knöchel verdrehte, rechnete manch einer im Stadion mit dem verletzungsbedingten Aus des Spielers. Doch der biss auf die Zähne und setzte das Spiel angeschlagen fort.
Paul Ulrich Strauchs hatte heute richtig Spaß auf seiner Seite. Er hatte einfach den Dreh raus, wie man gute Flanken schlägt. Eine vielversprechende Hereingabe des Tinas-Spielers landete in der 33. Minute bei Kevin Dindl. Dessen Abschluss geriet aber viel zu lasch, der Torwart hatte kein Problem, den Ball festzuhalten.
Ein Angriff über links erwies sich als lohnenswert für Tinas, denn dieser brachte ein weiteres Tor für das Heimteam. Das 3 - 1 fiel, nachdem Bernhard Joachim Rampl in der 28. Minute seinen Gegenspieler abgehängt und aus spitzem Winkel getroffen hatte.
Nach 16 Minuten zeigte die Tinas-Offensive ein ernsthaftes Bemühen, ein Tor erzielen zu wollen. Und die Bemühungen waren tatsächlich von Erfolg gekrönt, Frithjof Helferich konnte nach einer Flanke von rechts den Ball ungestört mit der Brust annehmen und zum 2 - 1 vollenden. Dieses Tor war der herausragenden Vorarbeit von Andreas Dieter Torgau zu verdanken!
"Andreas Dieter Torgau ist ja soooo süß", flötete die Tochter des Tinas-Trainers, als der so Umschwärmte mit sauberer Schusstechnik und gepflegtem Äußeren zentral vor dem Tor das 1 - 1 erzielt hatte. Alles war wieder offen.
Aytürk Sezal sah in der 7. Minute nur noch die Hacken des wieselflinken Vico Leutmezer, der sodann mit einem platzierten Schuss für TSVRJ das 0 - 1 erzielte.
Gespannte Erwartungen bei den Zuschauern: TSVRJ wollte heute mit einer kreativen Spielweise zum Erfolg kommen.
"Probiert heute hin und wieder mal was Besonderes aus." Die Vorgabe des Tinas-Trainers war klar, die Mannschaft sollte ihren Einfallsreichtum unter Beweis stellen.
Düsselaue - Ein fast wolkenloser Himmel machte 54 Zuschauern so richtig Lust aufs Spiel.