Boucaniers erreichte laut HT-Datenbank 63 Prozent Ballbesitz.
Die Begegnung endete 1 - 4.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Der vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 1. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Henry de Paor hätte nach 79 Minuten beinahe die Führung der Gäste ausgebaut, als er völlig frei zentral vor dem Tor zum Schuss kam. Er lupfte den Ball über Derrick Melssen, traf aber nur die Latte.
Darauf hatte Robin Bouffard schon länger gewartet. Nach 75 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für Boucaniers. Im Gegenzug verließ Rickie Kinne den Platz.
Nach 75 gespielten Minuten entschloss sich der Boucaniers-Trainer, Oreste Ginex durch Eddy Velardo zu ersetzen.
Flach, hart und präzise war das Zuspiel von links, das Logan Norris mühelos zum 1 - 4 verwertete. Nach 74 Minuten machte sich bei den heimischen Fans zusehends Unmut breit.
Steven Arthurton hatte in der 72. Minute im Sturmzentrum eine gute Chance für WF, agierte aber zu hektisch. Sein Schuss ging in die Wolken.
Ein noch höherer Rückstand blieb den Gastgebern in der 67. Minute erspart: Ihr Keeper war bei einem Getümmel zentral vor seinem Tor auf der Hut und meisterte den Schuss von Henry de Paor mit einer sehenswerten Parade.
Für Boucaniers ergab sich eine gute Gelegenheit, über außen anzugreifen. Doch stattdessen versuchte man, in zentraler Position zum Erfolg zu kommen.
Fortan übernahm Thorsten Hennicke die Rolle des Spielführers von WF.
Mike Schüssel konnte somit die Freistöße nicht mehr treten. Von der Bank kam das Zeichen, dass Steffen Buddeke ab sofort die Standards ausführen sollte.
Vollkommen überrascht war Mike Schüssel von seiner Auswechslung in der 54. Minute. Bei WF betrat an seiner Stelle Dominic Maugham den Rasen.
Cayden Muse raste durch die Innenverteidigung der Heimmannschaft und erhöhte in der 51. Minute auf 1 - 3. Die heimischen Fans quittierten das Tor mit einem lauten Pfeifkonzert.
48 Minuten waren gespielt, als Stephen Mason beinahe einen Treffer für Boucaniers erzielt hätte. Er brach durch das Abwehrzentrum der Gastgeber und zog kurz vor der Strafraumgrenze ab, doch sein Schuss zischte ganz knapp über die Latte.
Angriff durch die Mitte - so lautete die Vorgabe bei Boucaniers. Daher wurde der Ball immer wieder frühzeitig von den Außenspielern in die Zentrale abgegeben.
Die Spieler von WF hatten während der Spielunterbrechung eine Neubesprechung der taktischen Anweisungen. Die Mannschaft war nun gut organisiert.
Statistiker im Stadion ermittelten 61 Prozent Ballbesitz für Boucaniers.
Halbzeitstand 1 - 2.
Boucaniers ging in der 36. Minute mit 1 - 2 in Führung. Nach einigen eleganten Spielzügen in der Mitte war es Stephen Mason, der traf.
Die Spieler von WF wirkten aufgrund der Taktik ein wenig desorientiert. Die Mannschaft war durchschnittlich organisiert.
Mike Schüssel konnte in der 27. Minute für WF den Ausgleich erzielen. Der Torwart war gegen den direkten Freistoß machtlos. 1 - 1.
Nach einem Stellungsfehler in der Innenverteidigung der Platzherren stand Logan Norris völlig frei vor dem aus seinem Tor stürzenden Keeper. Diesen überwand er mit einem geschickten Lupfer und brachte Boucaniers somit in Führung: 0 - 1, 21 Minuten waren gespielt.
Nach einem Angriff von WF über rechts war Jaroslav Smrž nach 13 Minuten plötzlich völlig alleine vor Simon Laberge. Der warf sich todesmutig in den Schuss. Kein Tor.
Cayden Muse wurde damit betraut, Predrag Marić an die Kette zu legen. Dies gelang ihm eindrucksvoll, allerdings mussten seine Mitspieler dadurch immer wieder die Lücken stopfen, die sich durch seine Sonderaufgabe ergaben.
Boucaniers schien heute vor allem durch die Mitte anzugreifen, dies schien göttlich (+3) zu funktionieren.
Brütende Hitze im Stadion. Sogar die Delegation aus der Westsahara stellte wild fächernd fest, dass bei ihnen wenigstens immer ein Lüfterl wehen würde. Sichtlich Spaß hatten auf dem Platz nur die technisch starken Spieler, während die schnellen und durchsetzungsstarken Spieler in der prallen Sonne litten.
Sonnigste Bedingungen herrschten bei der heutigen Partie!