Der Wetterbericht meldet bewölkten Himmel und angenehme Temperaturen. Hoffen wir, dass wir die Schirme nicht brauchen.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
Warriorz konzentrierte seine Angriffsbemühungen verstärkt auf die Flügel. Das Team schien dies göttlich (+1) verinnerlicht zu haben.
In Spielminute 11 erzielte Gustavo Adolfo Arismendi den Führungstreffer über links für Warriorz zum 1 - 0. Da hatte ein großes Loch in der Verteidigung geklafft.
In der 23. Minute glichen die Gäste zum 1 - 1 aus, als Paul Harling ein wunderschönes Zuspiel vom linken Flügel ins Tor verlängerte. Die IIIS^3-Fans waren aus dem Häuschen!
Glück für Warriorz, dass Joakim Täufer bei seinem Schuss von der rechten Seite in der 24. Minute den Ball nicht richtig traf. Dadurch bekam das Leder ungewollt so einen Drall, dass sich der Torwart der Gäste vergeblich streckte. Die Heimmannschaft lag nun mit 2 - 1 vorn.
Rainhardt Zwettler-Zens hätte den Vorsprung für Warriorz ausbauen können, traf aber nach 39 Minuten aus halblinker Position nur das Außennetz.
Marat Fedorovtsev wurde mustergültig von links bedient und traf in der 40. Minute mit einem schönen Heber über den Keeper der Heimmannschaft. 2 - 2.
IIIS^3 ging in der 40. Minute mit 2 - 3 in Führung. Nach einigen eleganten Spielzügen in der Mitte war es Raklef Storbeck, der traf.
Halbzeitstand 2 - 3.
Warriorz war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 52 Prozent.
Die Gäste trugen in der 51. Minute einen Angriff durch die Mitte vor. Raklef Storbeck zog nach einem Rückpass von der Strafraumgrenze ab und ließ dem Heimtorwart keine Chance. Somit stand es 2 - 4 für IIIS^3.
Vollkommen überrascht war Rüdiger Bitterberg von seiner Auswechslung in der 55. Minute. Bei IIIS^3 betrat an seiner Stelle Till Peine den Rasen.
In der 57. Minute sah Bastian Schantl von IIIS^3 Gelb, weil er seinen Gegenspieler umgemäht hatte.
In der 60. Minute gab es einen Wechsel bei Warriorz. Auf Geheiß des Schiedsrichters verließ Asa Farahzadeh den Platz, neu dabei war Sonia Islam.
63 Minuten waren gespielt, als Lars-Ola Bernbo erkannte, dass der gegnerische Torwart zu weit vor seinem Tor stand. Sein Heber klatschte an die Latte, den Abpraller drosch Rainhardt Zwettler-Zens in die Wolken. Aus der Traum vom Tor für Warriorz.
Warriorz war ob des Rückstands nicht die Spur eingeschüchtert und erzielte nach einem Angriff durch die Mitte in der 64. Minute das 3 - 4. Torschütze war Rainhardt Zwettler-Zens.
Darauf hatte Danklef Etzelsberger schon länger gewartet. Nach 66 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für IIIS^3. Im Gegenzug verließ Siegward Schneewitchen den Platz.
Marat Fedorovtsev wurde der neue Spielführer bei IIIS^3.
Wie zuvor abgesprochen wurde bei Warriorz über die Außenbahnen der Weg zum Torerfolg gesucht, immer wieder wurde der Ball aus der Mitte nach Außen gespielt.
In der 71. Minute ging Sonia Islam nach einem harten Zweikampf mit dem rechten Verteidiger der Gäste zu Boden. Die umstehenden Spieler von Warriorz forderten sofort einen Elfmeter. Der gut postierte Schiedsrichter ließ allerdings weiterspielen.
Während der letzten dramatischen Minuten der Begegnung, 74 waren gespielt, schienen die unerfahrenen Spieler von IIIS^3 äußerst desorientiert.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Der vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 2. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Die Begegnung endete 3 - 4.
Warriorz hatte die größeren Spielanteile und kam auf 54 Prozent Ballbesitz.