Nicht nur die Farbe des Stadions, sondern auch das Wetter zeigt sich grau in grau. Immerhin regnet es nicht.
Dafür weht eine entspannte Brise über den Platz. Und ich alter Nostalgiker hoffe sogar noch auf ein stürmisches Spiel mit vielen Toren!
Die Strategie von Duisburg sah vor, dass Angriffe vor allem auf den Flügeln vorgetragen werden. Die Taktikstärke wurde als göttlich eingeschätzt.
Es war offensichtlich, dass die Spieler von Honeybadgers heute vor allem über die Flügel angriffen. Diese Taktik war im Training märchenhaft eingeübt worden.
In der 10. Minute bekam das Heimteam einen Strafstoß zugesprochen. Die Gäste protestierten aufs Wildeste, aber der Schiedsrichter blieb unnachgiebig. Bence Bencze traf locker zum 1 - 0 für Duisburg.
Eine schöne Ballstafette auf dem rechten Flügel der Gastgeber konnte von der gegnerischen Abwehr nicht unterbunden werden. So gelangte das Objekt der Begierde schließlich zu Knud 'Baller' Staller, der ein weiteres Tor für Duisburg erzielte. Die Führung erhöhte sich dadurch in der 15. Minute auf 2 - 0.
Mustergültig, wie Didi Bodeck von Honeybadgers in der 25. Minute einen Eckstoß zu Eggerd Burmann schlug. Der nahm den Ball volley - knapp vorbei!
Paul 'Panther' Pickny erhöhte für Duisburg mit einem schönen Schuss halbrechts aus 20 Metern zum 3 - 0. 29 Minuten waren gespielt.
Wie zuvor abgesprochen wurde bei Honeybadgers über die Außenbahnen der Weg zum Torerfolg gesucht, immer wieder wurde der Ball aus der Mitte nach Außen gespielt.
Honeybadgers gelang es, den Vorsprung der Heimmannschaft zu verkürzen. Nach einem Angriff über links wuselte Ralf-Arno Lehnert in der 34. Minute durch den Strafraum und vollendete trocken zum 3 - 1.
Nach 35 Minuten segelte der Ball nach einem Freistoß für Duisburg hoch in den gegnerischen Strafraum. Und es sah wie einstudiert aus, als der Ball per Kopf auf Ralf Madelung verlängert wurde, der reichlich Zeit und Platz hatte, das Spielgerät gekonnt im Tor unterzubringen. Neuer Spielstand 4 - 1!
Mit einem 4 - 1 schlurften die Spieler in die Katakomben des Stadions.
Duisburg brachte den Ballbesitz auf 61 Prozent.
Duisburg baute die Führung in der 47. Minute aus, als Paul 'Panther' Pickny auf der rechten Seite durchbrach und die gesamte Verteidigung hinter sich ließ. In aller Ruhe konnte er sich die Ecke aussuchen und traf zum 5 - 1.
Honeybadgers-Spieler Fritz Evert sah in der 50. Minute nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler völlig zu Recht die Gelbe Karte.
Soenke Kaatzsch von Duisburg sah in der 51. Minute nach einer ziemlich miesen Schwalbe die Gelbe Karte.
Auf der linken Abwehrseite der Gastgeber brannte es lichterloh, als sich Eggerd Burmann mit einer Energieleistung durchsetzte und den Torwart mit einem Lupfer ganz schön alt aussehen ließ. Nach 67 Minuten lag Honeybadgers damit nur noch mit 5 - 2 zurück. Dieses Tor war der herausragenden Vorarbeit von Didi Bodeck zu verdanken!
Der Ball landet in der Mauer und trudelt Richtung Eckfahne, das war ein optimistischer Versuch von Didi Bodeck.
Vollkommen überrascht war Ralf Madelung von seiner Auswechslung in der 70. Minute. Bei Duisburg betrat an seiner Stelle Olli 'Buster' Duster den Rasen.
Duisburg hatte das Ziel, über die Außen zum Erfolg zu kommen. Daher wurden die Angriffe konstant aus der Mitte auf die Flügel verlagert.
Nach einem schönen Angriff über rechts baute Olli 'Buster' Duster die Führung von Duisburg aus, als er einen angeschnittenen Flankenball mit dem Hinterkopf zum 6 - 2 ins Tor verlängerte. 77 Minuten waren gespielt. Armando Ghiotti war der entscheidende Mann in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Einen Nachschlag von 3' bekommen wir hier zu sehen. Ob in der Nachspielzeit noch etwas passiert?
Duisburg hätte in der 90. Minute beinahe die Führung ausgebaut, als nach einer Flanke von rechts der Kopfball von Olli 'Buster' Duster gerade noch vom Torwart aus dem Winkel geboxt wurde. Die anschließende Ecke brachte nichts ein.
Die Begegnung endete 6 - 2.
Duisburg war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 61 Prozent.