Mit diesem Schenkelklopfer möchte ich Ihnen nur mitteilen, dass es zwar grau und bedrohlich aussieht, aber noch nicht regnet.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
TSV befleißigte sich einer kreativen Spielweise. Sieht übernatürlich aus, was die Taktikstärke angeht.
Celtic wartete weit in der eigenen Hälfte auf Kontermöglichkeiten. Führende TV-Experten schätzten die Taktikstärke im Vorfeld als göttlich ein.
In der 8. Spielminute hätte Pascal Angermaier die Führung für Celtic erzielen können. Nach einem Angriff durch die Mitte ging sein spektakulärer Seitfallzieher nur knapp über die Latte.
Martin 'Jammatzi' Wiesneth versuchte es nach 10 Minuten einfach einmal mit einem Heber von der Mittellinie, doch der Ball ging um Haaresbreite am Gehäuse vorbei. Kein Tor für TSV.
Entschuldigen Sie die Aufregung, aber der Ball ist tatsächlich nicht drin gewesen, wie die Zeitlupe zeigt. Das hätte Samu Kemppainen besser machen müssen, solch eine Chance bekommt er heute vielleicht nicht mehr.
Abseits? Martin 'Jammatzi' Wiesneth wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 15. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der TSV-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
Fabian Virchow lupft den Ball geistesgegenwärtig über den Torwart, doch er, also der Ball, fliegt gegen den Pfosten und von dort ins Aus! Damit steht es weiter Unentschieden.
Die Teams gingen mit einem 0 - 0 in die Kabinen.
Statistiker im Stadion ermittelten 58 Prozent Ballbesitz für TSV.
In der 59. Minute gab es einen Wechsel bei Celtic. Auf Geheiß des Schiedsrichters verließ Pascal Angermaier den Platz, neu dabei war Ignacy Jujeczka.
Nach 60 gespielten Minuten entschloss sich der TSV-Trainer, Marko Schöpf durch Thees Spich zu ersetzen.
Fortan übernahm Alberto Ortuzar die Rolle des Spielführers von TSV.
Gute Aktion von beiden.
Celtic kam nach einem Konter durch die Mitte zu einer Torgelegenheit, die Juan Manuel Farfán aber nicht nutzen konnte: Weit drüber! Der Spieler wollte anscheinend die ganze Höhe des Platzes nutzen. 63 Minuten waren absolviert.
65. Spielminute, Wechsel bei Celtic: Samu Kemppainen hatte seine Arbeit getan, Sante Francini durfte für ihn ran.
...weit vorbei! Der Ball landet in Block A, Reihe 52, Sitz 12 bei einem jungen Herrn, der morgen beim Optiker eine neue Brille holen darf. Was für ein miserabler Schuss.
Vollkommen überrascht war Marco Cavo von seiner Auswechslung in der 70. Minute. Bei Celtic betrat an seiner Stelle Ivan Vladimirov den Rasen.
Wunderschöner Angriff von TSV: Slaven Kelec lief nach 72 Minuten einem Gegenspieler davon, sein Schuss von der Strafraumgrenze ging jedoch knapp am Tor vorbei.
Foulelfmeter für TSV! Alberto Ortuzar legte sich den Ball zurecht, lief an und schoss drüber. 74 Minuten gespielt, das wäre die Führung für die Platzherren gewesen.
Eine millimetergenaue Flanke von Slaven Kelec köpfte Max Apfelbauer kraftvoll per Aufsetzer ins Netz. 76 Minuten waren gespielt, es stand nun 1 - 0.
Darauf hatte Mathias Bieringer schon länger gewartet. Nach 81 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für TSV. Im Gegenzug verließ Alberto Ortuzar den Platz.
Die Frage des Standardschützen, die mit dem Ausscheiden von Alberto Ortuzar zu klären war, wurde von Trainerseite aus mit Mathias Bieringer beantwortet.
Jan Francis Schrüllkamp wurde der neue Spielführer bei TSV.
"Neiiiin" entfährt es dem Anhang und dem Spieler, als der Ball knapp über die Latte streicht. Kein Tor für TSV.
Wütende Szenen im Publikum, wir erleben hier gerade eine emotionale Achterbahnfahrt.
Die gegnerische Abwehr hatte sich noch nicht wieder formiert, als Celtic einen Konterangriff über die rechte Seite vortrug. Ivan Vladimirov traf in der 85. Minute zum 1 - 1.
Einen Nachschlag von 1' bekommen wir hier zu sehen. Ob in der Nachspielzeit noch etwas passiert?
Die Begegnung endete 1 - 1.
TSV hatte die größeren Spielanteile und kam auf 59 Prozent Ballbesitz.