Optimales Fußballwetter, würde ich sagen, viel Sonne und ein paar Wolken, was will man mehr?
Diese taktische Marschrichtung wurde gerüchteweise heute desöfteren ausgegeben.
Portugal verließ sich im heutigen Spiel auf die eigene Konterstärke. Diese war märchenhaft eingeübt.
Aber der Torhüter macht mit einer bärenstarken Leistung diese Chance zunichte. Todesmutig wirft er sich in den Schuss. Adamastor da Cunha ballt triumphal die Faust.
Cassiano Sousa stand kurz davor, die Gäste in Führung zu bringen. Sein Solo durch die Mitte wurde aber durch ein beherztes Tackling von Söhnke Meyer-Bebra beendet. 9 Minuten waren gespielt.
Als der Ball bei einer Flanke von links an Freund und Feind vorbei vor die Füße von César Fernando Rodrigues Gouveia segelte, konnte der gar nicht mehr anders, als den Ball über die Linie zu bugsieren. 34. Minute, die Gäste lagen mit 0 - 1 vorn.
Das Schicksal spielte in der 36. Minute mit, als der Ball von einer weißen Papierkugel auf dem Rasen in die Höhe katapultiert wurde und vom Bein eines Abwehrspielers zur Ecke für Deutschland trudelte. Kunolf Böttche schlug den Ball schön vors Tor, ein erster Kopfball wurde zunächst abgeblockt, doch am zweiten Pfosten stand Kai 'Kampfleber' Krannich bereit und drückte den Ball zum 1 - 1 über die Linie!
37. Minute: Schöner Flankenlauf von Bastian Schweinsteiger über links, doch sein Schuss landete in den Armen von Torsteher Adamastor da Cunha. Kein Treffer für Deutschland.
Mit einem Foul wurde ein schneller Konterangriff von Portugal erst einmal gestoppt. Den fälligen Freistoß setzte Saúl Soares in der 38. Minute an den Pfosten.
Der angespielte Verteidiger kann sein Glück nicht fassen und drischt den Ball hinaus. Ich glaube, diese Variante werden wir im Jahresrückblick noch so einige Male sehen. Stümperhaft!
In der 41. Minute hatte Bastian Schweinsteiger aus halblinker Position eine Großchance, doch er vergab diese leichtfertig. Verärgert reagierten die Fans von Deutschland mit einem Pfeifkonzert.
Die Querlatte bibbert übrigens immer noch. Was für ein Hammer und schade, dass es kein Tor wurde.
Halbzeitstand 1 - 1.
Deutschland hatte die größeren Spielanteile und kam auf 58 Prozent Ballbesitz.
Als alter Hase wusste Janus Herfurth ganz genau, wo er zu stehen hatte, um in der 64. Minute an einen Latten-Abpraller zu kommen. Pech für den Deutschland-Angreifer, dass sein Schuss zu harmlos war.
In Spielminute 65 erzielte Kai 'Kampfleber' Krannich den Führungstreffer über links für Deutschland zum 2 - 1. Da hatte ein großes Loch in der Verteidigung geklafft. Heini Nehonsky war der entscheidende Mann in der Entstehungsgeschichte dieses Tores.
Zufrieden mit dem Spielstand verordnete der Deutschland-Trainer seiner Mannschaft in der 70. Minute eine neue taktische Ausrichtung.
In der 70. Minute entschied sich der Portugal-Coach angesichts des Rückstands für einen Wechsel. Amaro José Mafra kam für Sérgio Fontes in die Partie.
70. Minute, Wechsel bei Portugal: Fernando André Buchas musste den Platz verlassen, dafür sollte nun Saúl da Silva versuchen, zusammen mit seinen Teamkollegen das Spiel noch zu drehen.
Fortan übernahm Hélder Correia die Rolle des Spielführers von Portugal.
Angesichts des Rückstands nutzte der Portugal-Trainer eine kurze Spielunterbrechung in der 70. Minute, um seiner Mannschaft neue Anweisungen zu geben.
Um den Rückstand noch aufzuholen, fiel bei Portugal nach 70 Minuten die Entscheidung, die taktische Marschroute zu ändern. Aufmerksam lauschten die Spieler den Instruktionen des Trainers.
Darauf hatte Armando Luís schon länger gewartet. Nach 75 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für Portugal. Im Gegenzug verließ Cassiano Sousa den Platz.
Toni Riebenstahl hatte in der 79. Minute nach einem Angriff durch die Mitte eine vorzügliche Chance, einen weiteren Treffer für Deutschland zu erzielen, schoss aber deutlich über das Tor.
In der 81. Spielminute raste Kai 'Kampfleber' Krannich durch die Innenverteidigung und erhöhte die Führung von Deutschland auf 3 - 1.
Damit war Kai 'Kampfleber' Krannich dreifacher Torschütze in diesem Spiel. Hattrick!
Nur widerstrebend verließ Deutschland-Spieler Gerhardt 'GIGA' Watt das Spielfeld. Doch die Entscheidung stand fest, in Minute 81 betrat Heinz-Harald Landgraaf das Spielfeld, um die Führung seiner Mannschaft abzusichern.
81 Minuten waren gespielt, als bei Deutschland die Spielweise umgestellt wurde, um die Führung zu konservieren.
Angesichts der Führung stellte Deutschland nach 81 Minuten die Taktik um.
Deutschland erhöhte den Vorsprung nach 84 Minuten um ein weiteres Tor, als Janus Herfurth einen Angriff über den linken Flügel mit dem 4 - 1 abschloss. Ein wichtiger Pass zum richtigen Zeitpunkt: Konstantin Augscheller bereitete das Tor exzellent vor.
89. Spielminute, Wechsel bei Deutschland: Janus Herfurth hatte seine Arbeit getan, Dennis 'die Biene' Bruzl durfte für ihn ran.
In der 89. Minute gab es einen Wechsel bei Deutschland. Auf Geheiß des Schiedsrichters verließ Heini Nehonsky den Platz, neu dabei war Dietmar Huß.
Einen Nachschlag von 2' bekommen wir hier zu sehen. Ob in der Nachspielzeit noch etwas passiert?
Er versucht den Ball am Torwart vorbei zu zirkeln, doch dieser fährt blitzschnell eine Hand aus und befördert das Spielgerät so über die Latte! Es bleibt also beim 4 - 1.
Die Begegnung endete 4 - 1.
Deutschland erreichte laut HT-Datenbank 60 Prozent Ballbesitz.