Ein Blick auf die Statistik sagt uns: Die Spielanteile dieses Spielabschnitts waren ausgeglichen, 50% hüben, 50% drüben. Sehr salomonisch.
Aus und vorbei! Die Schweiz-Spieler machen sich auf den Weg in die eigene Fankurve, um gemeinsam mit den Anhängern den Sieg zu feiern.
Schluss, aus, vorbei, der Schiedsrichter pfeift das Spiel ab.
Damit endet die Begegnung 0 - 1.
Bewegung auf der Bank. Arturo Tagliafichi zieht das Trainingsleibchen aus und macht sich für eine Einwechslung bereit.
Der Trainer holt den Spieler zu sich.
Tonio Brinkenhoff wird nach 89 Minuten heruntergenommen. Ob der Wechsel taktischer Natur war oder eine Verletzung zugrunde liegt, kann ich Ihnen leider noch nicht mitteilen.
Wenn ich das Gefuchtel vom Ausgewechselten Tonio Brinkenhoff richtig deute, ist es keine Verletzung, sondern eine taktische Maßnahme. Er ist fuchsteufelswild aufgrund seiner Auswechslung und tritt sogar noch gegen eine unschuldige Wasserflasche, die im hohen Bogen Richtung Stiegenaufgang fliegt. Wie dem auch sei, der Wechsel ist durch und das Spiel geht weiter.
Cornel 'Cornetto' Burkhart könnte heute doch noch zu einem Einsatz für Schweiz kommen. Zumindest hat er sich nämlich jetzt von der Ersatzbank erhoben und begibt sich hinter das eigene Tor zum Aufwärmen.
Arturo Tagliafichi macht sich jetzt schon seit einigen Minuten an der Seitenlinie warm.
Wir haben zwar noch kein klares Zeichen für einen Wechsel vom Schweiz-Trainer gesehen, er scheint sich diese Option aber offen halten zu wollen.
Der Coach von Schweiz stellt ein wenig um. Wir schreiben die 80. Minute.
Nino Anliker geht raus, klatscht seinen Einwechselspieler sowie die Bank ab und schickt noch ein Küsschen auf die Tribüne. Florindo Di Maggio betritt unter Applaus den Rasen.
Hektische Betriebsamkeit am Spielfeldrand, beide Trainer versuchen eine Spielunterbrechung für einige Anweisungen zu nutzen.
Bei Schweiz scheint das geklappt zu haben, das Team formiert sich angesichts des Spielstands leicht verändert.
Never change a winning team. An diesen Spruch hält sich der Trainer aber gerade nicht. Er gibt Anweisungen von der Seitenlinie.
Da sein Team in Führung ist, kann man schon ein paar Maßnahmen zur Absicherung treffen.
Schweiz will die Führung absichern.
Der Trainer will, dass Mael Rhinisperger und Quentin 'Blitzi' Huvelin die Positionen tauschen. Ein kurzer fragender Blick der beiden, aber sie nicken und vertrauen ihrem Coach.
Spielerwechsel, Spielerwechsel, hei, hei! Die Tribüne forderte den Wechsel schon lange, nun endlich erhört der Trainer die Fans.
Quentin 'Blitzi' Huvelin ersetzt Yves-Marie Castagneri.
Zufrieden verschränkt der Trainer die Arme. Er scheint sich sicher zu sein, mit diesem Wechsel die Führung über die Zeit bringen zu können.
Die Nerven von Schweiz liegen blank. Der Trainer weiß, wie wichtig dieses Spiel ist.
Selbst kleinste Fehler seiner Spieler werden inzwischen mit harschen Kommentaren und Kopfschütteln der Mitspieler kommentiert.
Ich denke, die Erklärung ist denkbar einfach - diese Elf ist einfach nervös und es fehlt an Erfahrung, mit dieser Situation richtig umzugehen.
Die Spieluhr zeigt 76 gespielte Minuten. Technisch hochwertiges Geschiebe, das allerdings meilenweit von einem optischen Leckerbissen für die Fans entfernt ist.
Bei Dominican Republic versucht man, diese Lethargie zu überwinden. Auf geschwind, vielleicht ist ja der Ausgleich drin! Auf der rechten Seite formiert sich die Abteilung Attacke.
Diese sieht sich aber einer stramm organisierten Defensive gegenüber, wie soll Dominican Republic da bitte durchstoßen?
Jorge Luis Martínez vermeint die Lücke erkannt zu haben und schlenzt den Ball in Richtung Tor. Dieser Schuss stellt aber für keinen Torwart der Welt ein echtes Problem dar. Da muss beim nächsten Versuch mehr Bums hinter sein!
Die Gäste sind in Ballbesitz und versuchen sich auf der rechten Seite in Szene zu setzen.
Bruno Maurey bricht genau dort durch! Haken nach innen!
Nur noch der Torhüter vor ihm. Er umkurvt den Keeper, wird aber weit abgedrängt!
Im Fallen bringt er noch einen Schlenzer aufs Tor...
... von der Linie gekratzt von einem Verteidiger! Kein Tor!
Das sieht nicht gut aus für Dominican Republic.
Der Trainer ist tief in Gedanken versunken. Er grübelt, wie er sein Team taktisch besser positionieren kann.
Und bei einer kurzen Spielunterbrechung holt er zwei seiner Spieler sowie den Kapitän zu sich, um die Taktik zu ändern. Wir werden sehen, wie sie sich nun aufstellen.
Der Trainer von Dominican Republic steht auf und begibt sich an den Rand seiner Coachingzone. Irgendetwas hat er vor.
In einer kurzen Unterbrechung fuchtelt er wild mit den Händen herum und gibt neue Anweisungen.
Mit seiner ausgeklügelten Zeichensprache gibt er den Spielern neue taktische Anweisungen.
Der Trainer holt seinen Kapitän zu sich. Er flüstert ihm Anweisungen zu.
Diese sind auch bitter nötig, denn das Team liegt zurück!
Der Ball rollt wieder! Mal sehen, was wir von dieser taktischen Maßnahme auf dem Feld sehen werden.
Unruhe auf der Ersatzbank, sogar das Ohrenschnipsen hat aufgehört. Der Rückstand macht die Ersatzspieler ganz hibbelig.
Endlich das Zeichen! Der Trainer wird wechseln und nimmt José Alberto Trinidad vom Feld.
Jorge Luis Martínez sprintet an seiner statt auf das Feld. Frischer Wind war definitiv nötig!
Stille legt sich schwer über das Stadion. Schweiz kombiniert sich auf der linken Seite in Richtung Tor. Das schmeckt den Fans gar nicht.
Laaaaaaaaaaanger Flankenball in Richtung Nino Anliker, der steht aber nicht ideal zum Ball! Kann er ihn verwerten?
Ja, er kann! Ein seitlicher Scherenschlag, er trifft den Ball perfekt! Was für eine Körperbeherrschung! Findet der Ball den Weg?
Der Keeper ist bereits geschlagen, aber von irgendwoher kommt ein Verteidiger und haut den Ball per Kerze aus dem Gefahrenbereich. Meine Herren, das war knapp.
Die Spieluhr zeigt 65 gespielte Minuten. Technisch hochwertiges Geschiebe, das allerdings meilenweit von einem optischen Leckerbissen für die Fans entfernt ist.
Achja, auch akustisch tut sich nicht viel. Die Fans versuchen sich im isländischen "Huh!", scheitern aber kläglich an der Koordination. Die Dominican Republic-Spieler sind davon sichtlich unbeeindruckt, sie passen sich jetzt mal in Richtung links...
Jetzt mal, ein Lupfer nach vorne, Jonathan Branco nimmt den Ball schön mit...
Noch ein, zwei Schritte Richtung Keeper...
Schuss! Aber vorbei... Da wollte er es zu genau machen. Der Ball streicht knapp am Tor vorbei, Jonathan Branco kann es nicht glauben.
Jorge Luis Martínez erhebt sich von der Dominican Republic-Ersatzbank.
Er zieht sich auch direkt die Trainingsjacke aus und lockert sich ein wenig.
Das sieht doch stark nach einem Wechsel aus!
Dominican Republic attackiert die ballführenden Spieler von Schweiz für einmal sehr früh.
Resultat ist ein schlampiger, halbhoher Ball eines unter Druck gesetzten Spielers. Oder steckt mehr hinter dieser Flanke?
Ja, da steckt mehr dahinter - nämlich eine sich plötzlich ergebende Chance durch die Mitte für Corvin Wermuth, der den schlechten Pass mit einem Flugkopfball auf einmal Richtung Tor befördert!
Der Ball geht aufs Tor, aber mit einer Riesenparade kratzt der Torhüter den Ball von der Linie.
Großes Tennis von Diego Benavides. Kein Tor!
Anpfiff zur zweiten Halbzeit!
Die beiden Mannschaften waren sich hinsichtlich des Ballbesitzes ebenbürtig.
Mit einem 0 - 1 schlurfen die Spieler in die Katakomben des Stadions. Auf den Rängen wird das Geschehen der ersten Hälfte diskutiert, während der Praktikant zu meinen Füßen diskutiert, warum er mir schon wieder etwas zu trinken holen soll.
Wir sind in Minute 30 in diesem spannenden Spiel. Dominican Republic in Person von Gregorio Colom treibt den Ball nach vorne.
Die Innenverteidigung stemmt sich mit versammelten Kräften gegen diesen Angriff.
Mit Erfolg! Der Schuss von Gregorio Colom wird geblockt.
Freistoß für Dominican Republic. Interessante Position allemal!
Vier Spieler stehen um den Ball herum und beratschlagen sich.
Die Spieler schwärmen aus, nur noch einer bleibt übrig. Der spielt einen flachen Querpass vor der Abwehr in Richtung Ignacio Cruz... Damit hat die Verteidigung nicht gerechnet!
Scharfer Abschluss...vorbei! Schade, das war eine gute Chance. Anna-Maria und Lena-Sophia, das eigens eingeflogene Influencerzwillingsgeschwisterpaar aus Bad Schwürzelfingen, verziehen synchron das Gesicht. Ihr Bae und sein bester Freund haben diese Chance verdaddelt.
Der Ballbesitz in den ersten Minuten des Spiels wird zu gleichen Teilen auf die Mannschaften aufgeteilt. Sehr salomonisch.
Ich bin wie Sie sehr gespannt, wer am Ende den Platz als Sieger verlassen wird.
Dominican Republics Wilfredo Manzanero treibt den Ball nach vorne.
Uff. Sein Gegenspieler kann ihn nicht aufhalten, Salomon Wendelspiess wird getunnelt und steht ziemlich bedröppelt da.
Und während sein Gegner nicht weiß wie ihm geschieht, zieht Wilfredo Manzanero wie eine Dampflok weiter aufs Tor zu.
Da! Ein Außenristschlenzer aus vollem Lauf! Abgewehrt!
Mit einer Klasseparade dreht der Torwart diesen Ball noch um seinen Kasten. Schöne Aktion von beiden Spielern.
Im Kopfballduell hätte Salomon Wendelspiess gewiss die Oberhand behalten. Aber sobald Wilfredo Manzanero seine Zauberfüßchen im Spiel hat, ist für den großgewachsenen Spieler jegliche Chance vorbei. Zum Glück gibt es ja noch einen Tormann.
Welch ein Antritt von Joel Bastidas auf der linken Seite, er überrumpelt mit seinem Vorstoß die komplette gegnerische Defensive.
Niemand scheint Joel Bastidas noch einholen zu können, er marschiert auf das Tor zu.
Jetzt muss er nur die Ruhe vor dem Kasten behalten, er setzt zum Schuss an...
Und er schlenzt den Ball über Tonio Brinkenhoff hinweg, aber auch über das Tor! Da muss Joel Bastidas definitiv am präzisen Abschluss arbeiten, so eine Chance darf er einfach nicht liegen lassen. Wie ärgerlich für Dominican Republic, so läuft man weiter einem Rückstand hinterher.
Schweiz bekommt nun einen Eckstoß zugesprochen.
Michi Wolfisberg drischt den Eckball einfach in die Mitte. Schlecht ausgeführt: Hart, halbhoch, wer soll dieses Zuspiel verarbeiten?
Irgendwie schafft es Andy Demarco, den Ball unter Kontrolle zu bringen. Jetzt kann er sich die Ecke aussuchen!
Vollspannschuss, aber der Ball klatscht an den Pfosten! Oh mei!
Freistoß. Interessante, aber schwierige Position. Ein direkter Schussversuch braucht einen absoluten Top-Schützen...
Aber das sieht mir eher nach Flanke aus. Da kommt sie, scharf hereingezogen in den Fünfer. Der Ball kommt auf den Boden, springt von einem Verteidiger zum nächsten, die wie aufgescheuchte Hühner herumrennen. Jetzt ist der Ball wieder in der Luft, wie ging denn das?
TOR! Eingenickt von Salomon Wendelspiess, der die Übersicht bewahrt hat. Die erste Variante sah einstudiert aus, das Gewurle danach nicht. Ihnen wird es egal sein, es steht 0 - 1 in Minute 4.
Es wird Zeit, dass es endlich losgeht. Und so ist es auch, Anpfiff!
Erfolg ist ein scheues Reh. Der Wind muss stimmen, die Witterung, die Sterne und der Mond.
Und hiermit betreten die Protagonisten des heutigen Tages den Platz.
Ein Rehlein kann ich noch nicht ausfindig machen.
Dafür weht eine entspannte Brise über den Platz. Und ich alter Nostalgiker hoffe sogar noch auf ein stürmisches Spiel mit vielen Toren!
Einige zusätzliche Tribünen wurden aufgebaut, die es möglich machen, 115325 zusätzliche Tickets zu verkaufen. Da riecht wohl jemand ein paar schnelle Kröten!
Paulo Futre - heute wird hier gekickt, nach meinem Dafürhalten sind die Zuschauerplätze komplett belegt.
Optimales Fußballwetter, würde ich sagen, viel Sonne und ein paar Wolken, was will man mehr?