Welchen Einfluss das auf das Spielgeschehen haben wird, ist schwerlich zu eruieren, bei den Zuschauerzahlen ist es etwas einfacher: die Arena mit dem schönen Namen FC Perskindol Arena sieht heute fast vollständig belegt aus. 友弥 (Tomoya) 泉 (Izumi) ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Gordey Postovoi und Rudi Toendang.
Diese taktische Marschrichtung wurde gerüchteweise heute desöfteren ausgegeben.
Die Taktik von Perskindol zielte eindeutig darauf ab, den Gegner durch Pressing gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Das Team schien dies sehr gut zu beherrschen.
Tyri entschied sich für eine Kontertaktik, die außerirdisch beherrscht wurde.
Eine derart schlecht postierte Mauer lud Chinouya Gabonnwe förmlich ein, per Freistoß in die kurze Ecke ein Tor zu erzielen. Damit führte Tyri in Minute 4 mit 0 - 1.
Tyri-Spieler Ernst-Jan Komrij sah in der 5. Minute nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler völlig zu Recht die Gelbe Karte.
Es wirkte fast schon apathisch, wie Chinouya Gabonnwe über den Platz trottete. Als er aber in der 7. Minute kurz angespielt wurde, hob er eine Augenbraue, sah, dass da gerade jemand zu einem Sprint in den freien Raum ansetzte - und schlug einen atemberaubenden Pass, mit dem niemand gerechnet hatte. Der Ball landete genau im Lauf von Andrin Nohl, der alleine aufs Tor zulief, den Torwart umspielte - und den Ball aus spitzem Winkel an den Außenpfosten schoss. Unfassbar - kein Tor!
Durch das Pressing von Perskindol wurde der Spielfluss unterbrochen.
Francisco Lappenti von Tyri sah nach 21 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
Auf dem Hosenboden sitzend massierte sich Alkan Tuğacı nach 22 Minuten das linke Knie, konnte aber das Spiel fortsetzen.
David Vellosillo verdrehte sich nach 27 Minuten den rechten Knöchel, als er unglücklich nach einem Kopfballduell aufkam. Das sah nach einer heftigen Bänderdehnung aus.
Als Ersatzmann für den verletzten Spieler kam Teo Tolja ins Spiel.
Ist es Frust, ist es Verzweiflung? Alkan Tuğacı versucht das Leder noch Richtung Tor zu dreschen, aber das war aussichtlos, der Versuch wird locker abgeblockt.
Ganz wichtige Parade, damit hält er sein Team zumindest ansatzweise im Spiel.
Pause, Spielstand 0 - 1.
Perskindol erreichte laut HT-Datenbank 59 Prozent Ballbesitz.
Aber der Schiedsrichter deeskaliert sofort. Er schickt die Verteidiger weg, gibt keinen Strafstoß, zückt aber auch keine Karte für Teo Tolja für dessen Schauspiel. Er steht übrigens schon wieder, eine Wunderheilung!
Durch das Pressing von Perskindol kam das Spiel nicht richtig in Gang.
Joonas Silvennoinen von Perskindol setzte in der 61. Spielminute zu einem grandiosen Fernschuss an, der das Tor nur um Millimeter verfehlte.
Als die Abwehr von Tyri in der 62. Minute einen gegnerischen Angriff abfing, ging alles ganz schnell: Mittelfeld überbrückt, Pass ins Sturmzentrum auf Andrin Nohl, doch der konnte den Konter nicht erfolgreich abschließen.
Durch das Pressing von Perskindol kam kein richtiger Spielfluss zustande.
Vorbei! Da wollte er es zu schön machen und der Kopfball segelt am Tor vorbei. Perskindol verpasst den Ausgleichstreffer und die Fans kehren zurück zu ihrer Schlange am Kiosk.
Die Nachspielzeit beträgt 2 Minute(n).
Die Begegnung endete 0 - 1.
Perskindol brachte den Ballbesitz auf 56 Prozent.