Die genauen Zuschauerzahlen bekommen Sie später von mir nachgereicht. Das schöne Wetter lockt sicher noch den einen oder anderen ins Stadion. Umutcan Altunca ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Alessio 'Salamandra' Salizzoni und Theodolf Siegismund.
Diese taktische Marschrichtung wurde gerüchteweise heute desöfteren ausgegeben.
Die Strategie von WF sah vor, dass Angriffe vor allem auf den Flügeln vorgetragen werden. Die Taktikstärke wurde als göttlich (+3) eingeschätzt.
Heidrun hatte in der 23. Minute auf der rechten Seite eine gute Chance, in Führung zu gehen. Doch Derrick Melssen war auf dem Posten und hielt den Schuss von Manuel González de la Aleja.
Vorbei! Chance vertan! Beim Versuch, den Keeper zu überspielen, verdribbelt er sich und bleibt hängen. Manuel González de la Aleja versinkt im Boden vor Scham.
Evžen Barcal von WF sah nach 29 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
WF hatte das Ziel, über die Außen zum Erfolg zu kommen. Daher wurden die Angriffe konstant aus der Mitte auf die Flügel verlagert.
Nach 35 Minuten hielten die WF-Fans den Atem an, als Jaroslav Smrž sich auf der linken Seite durchsetzte und die Gastgeber durch einen platzierten Schuss mit 1 - 0 in Front brachte.
Nach 40 Minuten hatte Mike Schüssel eine gute Gelegenheit für WF, das Ergebnis deutlicher zu gestalten. Er zog vom linken Flügel ab, die Gästeabwehr konnte aber klären.
Wie zuvor abgesprochen wurde bei WF über die Außenbahnen der Weg zum Torerfolg gesucht, immer wieder wurde der Ball aus der Mitte nach Außen gespielt.
WF baute in der 41. Minute die Führung auf 2 - 0 aus, nachdem ein Verteidiger der Gäste den Ball leichtfertig an Jaroslav Smrž verloren hatte. Dieser drang über links in den Strafraum ein und spielte dann noch gekonnt den Torwart aus, bevor er das Leder lässig über die Linie schob.
Dominik Zeiner konnte nach einem Missverständnis in der Innenverteidigung den Rückstand von Heidrun verringern. Neuer Spielstand nach 42 Minuten: 2 - 1.
Und der packt sicher zu. Hätte mich auch gewundert, wenn der Schuss zu einem ernsthaften Problem geworden wäre.
Pause, Spielstand 2 - 1.
WF hatte die größeren Spielanteile und kam auf 57 Prozent Ballbesitz.
Flügelspieler Erwin Hiebinger hatte einen besonders guten Tag. In den Fernsehberichten wird sicherlich die Bananenflanke gezeigt werden, die er in der 50. Minute schlug. Yiorgakis Nikolaou bekam zwar die Fußspitze an den Ball, doch der Torwart konnte parieren.
In Minute 61 dachte Joackim Michelbach für einen Moment an seine zukünftige Familienplanung, als er einen Schlag zwischen seine Beine abbekam. Erwischt hatte es hierbei die rechte Leiste, die resultierende Prellung zwang ihn zur Aufgabe.
Als Ersatzmann für den verletzten Spieler kam Liam Hoogeveen ins Spiel.
Vollkommen überrascht war Mike Schüssel von seiner Auswechslung in der 64. Minute. Bei WF betrat an seiner Stelle Dominic Maugham den Rasen.
Mike Schüssel wurde von Steffen Buddeke als Standardschütze abgelöst.
Fortan übernahm Thorsten Hennicke die Rolle des Spielführers von WF.
Eigentlich schien der Weg bereitet, um durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Doch die WF-Spieler entschieden sich dafür, es über die Flügel zu probieren.
Nach 65 gespielten Minuten eröffnete sich für Steven Arthurton nach einem schönen Solo über die linke Seite eine gute Torgelegenheit, doch sein Schuss war ein kleines bisschen zu hoch. "Neiiiiiin", entfuhr es dem WF-Anhang!
Steffen Buddeke hätte den Vorsprung für WF ausbauen können, traf aber nach 68 Minuten aus halblinker Position nur das Außennetz.
Was für eine Kombination auf der rechten Angriffsseite! Sogar einige Fans der Heimmannschaft klatschten, als Maik Pachelbel in der 81. Minute zum Ausgleichstreffer für Heidrun traf. 2 - 2.
Nach einem Stellungsfehler in der Innenverteidigung der Platzherren stand Manuel González de la Aleja völlig frei vor dem aus seinem Tor stürzenden Keeper. Diesen überwand er mit einem geschickten Lupfer und brachte Heidrun somit in Führung: 2 - 3, 82 Minuten waren gespielt.
Es gibt noch ein bisschen oben drauf! Die Nachspielzeit beträgt 2 Minute(n).
Die Fans von WF grunzten vor Vergnügen, als Jaroslav Smrž in der 89. Minute nach einer Kette von Doppelpässen im Angriffszentrum mit voller Wucht abzog und der Ball rechts vom Torwart einschlug. Ausgleich, 3 - 3! Dieses Tor war der herausragenden Vorarbeit von Valerio Laboragine zu verdanken!
Mit seinem dritten Tor markierte Jaroslav Smrž einen Hattrick.
Die Begegnung endete 3 - 3.
WF erreichte laut HT-Datenbank 56 Prozent Ballbesitz.