Die genauen Zuschauerzahlen bekommen Sie später von mir nachgereicht. Das schöne Wetter lockt sicher noch den einen oder anderen ins Stadion. Antonio Arrieta ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Manuel Schmunk und Halam Hishma.
Ob es den Offiziellen ähnlich ergeht? Der Referee überprüft noch das Tornetz auf Löcher, die Assistenten prüfen ihre Fähnlein und der vierte Offizielle macht einen Mikrofon-Check in sein Headset. Alles prima? Alles entspannt! Na dann los!
PCP konzentrierte die Angriffsbemühungen heute vor allem auf das gegnerische Abwehrzentrum. Diese Taktik beherrschte das Team übernatürlich.
1. Spielminute, Wechsel bei PCP: Florencio Ríos hatte seine Arbeit getan, Peer-Augustin Odelzhausen durfte für ihn ran.
Die Heimmannschaft erzielte in der 7. Minute den Führungstreffer zum 1 - 0. Paul Harling war es, der mit einer Einzelleistung über rechts in den Strafraum eindrang und den Ball über den Schlussmann der Gäste hinweg ins Tor lupfte.
Wütende Proteste löste die Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters in der 21. Minute aus. Besonders die Trainerbank des Heimteams schien sich gar nicht mehr beruhigen zu wollen. Nach einigen tumultartigen Szenen im Strafraum lief Volker Görsdorf an und verwandelte den Strafstoß für PCP zum 1 - 1.
Trotz einer Freistoßsituation in aussichtsreicher Position versuchten die IIIS^3-Spieler mit einer Passkombination, einen ihrer Akteure in eine gute Schussposition zu bringen. Doch Karl-Hermann Fohn kam an den entscheidenden Pass nicht heran, der Ball landete im Toraus. So blieb es in der 24. Minute beim 1 - 1.
Egmont 'Fortunato' Negelein von IIIS^3 sah nach 24 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
Vorbei! Chance vertan! Beim Versuch, den Keeper zu überspielen, verdribbelt er sich und bleibt hängen. Peer-Augustin Odelzhausen versinkt im Boden vor Scham.
"Ich schaff das, Coach!" hörte man Wolframm Wohlendörp zum Trainer sagen. Nach einem fürchterlichen Zusammenprall mit einer Werbebande sah es ganz danach aus, als ob der IIIS^3-Spieler eine neue Wirbelsäule bräuchte. Weit gefehlt, der harte Hund spielte weiter!
Abseits? Levin Dohrn wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 37. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der IIIS^3-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
Wolframm Wohlendörp im Pech. Der Spieler von IIIS^3 musste mit Rückenproblemen ausgetauscht werden. Dies wird seinen Physiotherapeuten nicht freuen, der ihn eigentlich gerade von diesen Schmerzen befreit hatte.
Als Ersatzmann für den verletzten Spieler kam Karsten Götzendorff ins Spiel.
Einige schöne Spielzüge auf der linken Seite brachten IIIS^3 in der 40. Minute mit 2 - 1 in Front. Torschütze war Siegward Schneewitchen.
Mit einem 2 - 1 schlurften die Spieler in die Katakomben des Stadions.
IIIS^3 war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 55 Prozent.
Vollkommen überrascht war Sven Megede von seiner Auswechslung in der 46. Minute. Bei IIIS^3 betrat an seiner Stelle Anselm Taake den Rasen.
Foulelfmeter in der 48. Minute! Fédéric Goßler ließ sich von den Mätzchen des Gästetorwarts nicht beeindrucken und verwandelte überlegt zum 3 - 1.
Karsten Götzendorff muss sich gewaltig strecken, um noch an den Ball zu kommen, aber er hat ihn. Kein Tor.
Nickolas Facchinetti von PCP sah in der 58. Minute nach einer ziemlich miesen Schwalbe die Gelbe Karte.
Nach 65 gespielten Minuten entschloss sich der IIIS^3-Trainer, Siegward Schneewitchen durch Marat Fedorovtsev zu ersetzen.
Bei IIIS^3 streifte sich Fédéric Goßler die Spielführerbinde über den Arm.
Da bleibt den fassungslosen Fans der Mund offen stehen bei dieser unglaublichen Parade von Karsten Götzendorff.
Nach 82 gespielten Minuten eröffnete sich für Levin Dohrn nach einem schönen Solo über die linke Seite eine gute Torgelegenheit, doch sein Schuss war ein kleines bisschen zu hoch. "Neiiiiiin", entfuhr es dem IIIS^3-Anhang!
IIIS^3 musste wechseln. Karsten Bilgeri wurde mit Rückenbeschwerden ausgetauscht.
Daraus resultierte eine kritische Situation, denn für den verletzten Spieler konnte kein neuer Akteur mehr ins Spiel gebracht werden.
Immer wenn Volker Görsdorf zu seinen explosiven Antritten ansetzte, wurde es gefährlich. So auch in der 84. Minute, als er zwei Verteidiger überlief und den Ball präzise auf Tim Staribacher passte. Dessen Schuss ging aber über das Tor, wofür er verständnislose Blicke seiner Mannschaftskameraden von PCP erntete.
Und so landet das Leder im Fangzaun hinter dem Tor, bei PCP sollte diese Variante nochmals im Training geübt werden.
Ermuntert durch die Führung, entschied man sich bei IIIS^3 nach 89 Spielminuten für ein taktisches Spielchen. Levin Dohrn und Raklef Storbeck wechselten miteinander ihre Positionen.
Die Stadionuhr sprang auf Spielminute 89, als es bei IIIS^3 zu einer Umstellung kam, um die Führung abzusichern. Paul Harling rückte auf den Platz von Egmont 'Fortunato' Negelein, der die freigewordene Position seines Mannschaftskameraden einnahm.
Die Nachspielzeit beträgt 3 Minute(n).
Die Begegnung endete 3 - 1.
Statistiker im Stadion ermittelten 53 Prozent Ballbesitz für IIIS^3.