Es ist stark bewölkt, gute Bedingungen für ein flottes Spiel, wenngleich dem ein oder anderen Fan etwas mehr Sonne wohl lieber wäre. Elo Mangor ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Gian Carlo Cosentino und Cedric Neiswanger.
Und damit ein herzliches Willkommen an den Empfangsgeräten, liebe Sportsfreundinnen und Sportsfreunde!
Jammatzi versuchte von Beginn an, über die Flügel zu spielen. Dies konnte das Team galaktisch umsetzen.
Toni Sommer-Prager lupft den Ball geistesgegenwärtig über den Torwart, doch er, also der Ball, fliegt gegen den Pfosten und von dort ins Aus! Damit steht es weiter Unentschieden.
11. Minute: Mit einem tollen Antritt schüttelte Maik von Lucius von Westfalia seinen Gegenspieler ab und passte den Ball zum freistehenden Klaus-Ulrich Irmler, der mühelos zum 0 - 1 einschob.
Toni Sommer-Prager konnte in der 13. Minute für Jammatzi den Ausgleich erzielen. Der Torwart war gegen den direkten Freistoß machtlos. 1 - 1.
Wie zuvor abgesprochen wurde bei Jammatzi über die Außenbahnen der Weg zum Torerfolg gesucht, immer wieder wurde der Ball aus der Mitte nach Außen gespielt.
...weit vorbei! Der Ball landet in Block A, Reihe 52, Sitz 12 bei einem jungen Herrn, der morgen beim Optiker eine neue Brille holen darf. Was für ein miserabler Schuss.
Außenpfosten! Was für ein Hammer, wenn dieser Ball hineingeht, haben wir einen Anwärter auf das "Tor des Monats".
In der 28. Minute hatte Toni Sommer-Prager aus halblinker Position eine Großchance, doch er vergab diese leichtfertig. Verärgert reagierten die Fans von Jammatzi mit einem Pfeifkonzert.
30. Spielminute, Wechsel bei Jammatzi: Mario Hoenck hatte seine Arbeit getan, Mike Pumpernickel durfte für ihn ran.
Leon Yannick Darmstadt von Westfalia sah in der 34. Minute nach einer dreisten Schwalbe die Gelbe Karte.
Halbzeitstand 1 - 1.
Jammatzi war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 60 Prozent.
Und wie so oft wird er gestoppt von der dichtstehenden Abwehr von Westfalia. Gut gemacht!
Nach einem Handspiel auf der Strafraumlinie entschied der Schiedsrichter in der 66. Minute auf Elfmeter für Jammatzi. Toni Sommer-Prager ließ nichts anbrennen und brachte seine Elf mit 2 - 1 in Führung.
Die Laune des ohnehin gereizten Gäste-Trainers wurde noch mieser, als Luiz Gehl in der 67. Minute das 3 - 1 für Jammatzi schoss. Da war die rechte Abwehrseite nicht im Bilde gewesen.
Darauf hatte Tom 'Hubschrauber' Kropf schon länger gewartet. Nach 70 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für Jammatzi. Im Gegenzug verließ Toni Sommer-Prager den Platz.
Die Frage des Standardschützen, die mit dem Ausscheiden von Toni Sommer-Prager zu klären war, wurde von Trainerseite aus mit Tom 'Hubschrauber' Kropf beantwortet.
Nach 78 Minuten erhob sich Conrad Beroldingen langsam vom Boden. Die erlittene Prellung am linken Oberschenkel hinderte ihn aber nicht an der Spielfortsetzung.
Die Fans der Heimmannschaft machten lange Gesichter, als ein vorzüglicher Freistoß von Klaus-Ulrich Irmler zum 3 - 2 im Netz einschlug. 82 Minuten waren gespielt.
Da ist Luiz Gehl, der diesen Verzweiflungspass per Kopf aufs Tor befördert! Der Torhüter boxt den Ball aber aus der Ecke.
In der 89. Minute gab es einen Wechsel bei Jammatzi. Auf Geheiß des Schiedsrichters verließ Aldo Maria 'Santa' Toschi den Platz, neu dabei war Felix Alexander Engelmann.
Die Spieler sind müde und ausgelaugt, ein bisschen müssen sie noch ausharren. Der Schiedsrichter gibt noch 2' Nachspielzeit!
Die Begegnung endete 3 - 2.
Jammatzi erreichte laut HT-Datenbank 60 Prozent Ballbesitz.