Das Stadion Traugott Simon Arena ist bis jetzt zu drei Viertel belegt. Sheroz Erqulov ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Douta Ly und Cristian Hernández.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
Der Trainer von Jammatzi hatte seinen Spielern eingeimpft, vor allem durch die Mitte anzugreifen. Dies schien das Team märchenhaft verinnerlicht zu haben.
Duisburg vernachlässigte sein Sturmzentrum und setzte stattdessen konsequent auf den Angriff über die Flügel. In der späteren TV-Analyse stellte sich dies als göttlich (+1) einstudiert heraus.
Es war offensichtlich, welche taktische Vorgabe bei Jammatzi galt. Immer wieder wurde der Weg durch die Mitte gesucht, Anspielstationen auf den Außenbahnen wurden wenig beachtet.
Der Torwart nimmt den Ball mit der Miene eines Unschuldsengels auf und sucht nach einem Mitspieler, den er anspielen kann. Weiter geht´s!
Die Instruktionen vor dem Spiel waren bei Duisburg eindeutig. Daher wurden die Anspielmöglichkeiten im Sturmzentrum auch ignoriert und das Spiel auf die Außenpositionen verlagert.
Ein haarsträubender Fehlpass in den Reihen der Gastgeber ermöglichte dem von links heranpreschenden Soenke Kaatzsch nach 15 Minuten eine gewaltige Torchance. Er stand alleine vor dem Tor, blieb aber am Keeper hängen, als er diesen umspielen wollte.
In Minute 21 konnte Dieter Chris einen schönen Angriff über die linke Seite verwerten. Duisburg ging damit mit 0 - 1 in Führung.
Die Gäste trugen in der 24. Minute einen Angriff durch die Mitte vor. Knud 'Baller' Staller zog nach einem Rückpass von der Strafraumgrenze ab und ließ dem Heimtorwart keine Chance. Somit stand es 0 - 2 für Duisburg.
Der für seine Schnelligkeit bekannte Natalino Sensitivo nahm in der 27. Minute seinem Gegenspieler auf zehn Metern fünf ab und passte den Ball wunderschön auf Maximus Bliss, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Tor für Jammatzi, 1 - 2!
Flach, hart und präzise war das Zuspiel von links, das Armando Ghiotti mühelos zum 1 - 3 verwertete. Nach 32 Minuten machte sich bei den heimischen Fans zusehends Unmut breit.
Olli 'Buster' Duster hätte nach 36 Minuten beinahe die Führung der Gäste ausgebaut, als er völlig frei zentral vor dem Tor zum Schuss kam. Er lupfte den Ball über Mario Hoenck, traf aber nur die Latte.
Pause, Spielstand 1 - 3.
Duisburg war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spieler brachten den Ballbesitz auf 67 Prozent.
Vollkommen überrascht war Mario Hoenck von seiner Auswechslung in der 46. Minute. Bei Jammatzi betrat an seiner Stelle Mike Pumpernickel den Rasen.
Bei Jammatzi schien nach 58 Minuten keiner wirklich zu wissen, wo er zu stehen hat. Die Mannschaft war schwach organisiert.
Das Spiel befand sich in der 63. Minute, als ein weiteres Tor für Duisburg fiel. Paul 'Panther' Pickny brach auf rechts durch und erzielte das 1 - 4.
Beim ersten Versuch blieb er hängen, dann blieb er noch mal hängen, aber im dritten Anlauf setzte sich Natalino Sensitivo auf dem linken Flügel durch und hämmerte den Ball ins Tor. Nach 66 Minuten stand es damit 2 - 4.
Bei Jammatzi sollte gemäß Anweisungen des Trainers immer wieder der Weg durch die Mitte gesucht werden. Daher verlagerten die Flügelspieler das Spiel wiederholt in die Zentrale.
Schuss! GEHALTEN! Folke Fuesselberger rammt danach die Eckfahne in den Elfmeterpunkt und ruft: DU! Kommst! Nicht! Vorbei!
Bence Bencze hätte in der 74. Minute nach einem Angriff über links ein weiteres Tor für sein Team erzielen können, aber sein Schuss traf nur den Pfosten.
Duisburg-Spieler Cornelius Köppl sah in der 76. Minute nach einem harten Einsteigen gegen seinen Gegenspieler völlig zu Recht die Gelbe Karte.
Nach 80 gespielten Minuten entschloss sich der Jammatzi-Trainer, Toni Sommer-Prager durch Tom 'Hubschrauber' Kropf zu ersetzen.
Duisburg nutzte einen Fehler auf der rechten Abwehrseite der Heimmannschaft und baute den Vorsprung durch Cornelius Köppl zum 2 - 5 in der 80. Minute aus.
Der Torhüter sah alt aus, als ihn ein Freistoß von Bence Bencze auf dem falschen Fuß erwischte. Die Spieler von Duisburg feierten den Torschützen, der die Führung der Gastmannschaft nach 86 Minuten ausbaute. Spielstand nun 2 - 6.
Darauf hatte Christoph Hollberg schon länger gewartet. Nach 89 Minuten war es soweit, er kam zu seinem Einsatz für Jammatzi. Im Gegenzug verließ Aldo Maria 'Santa' Toschi den Platz.
Es gibt noch ein bisschen oben drauf! Die Nachspielzeit beträgt 2 Minute(n).
Die Begegnung endete 2 - 6.
Statistiker im Stadion ermittelten 70 Prozent Ballbesitz für Duisburg.