Die genaue Zuschauerzahl gibt es später, diejenigen die hier sind, können auf jeden Fall fantastisches Wetter und strahlenden Sonnenschein genießen. Bernardo Meyen ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Stefano Zampa und Óscar Roda.
Dagegen sieht man den ein oder anderen Ballliebhaber unter den Akteuren im Takt mitwippen.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
TSV schien heute vor allem durch die Mitte anzugreifen, dies schien fantastisch zu funktionieren.
Alexander Hollerleitner wurde damit betraut, Anselm Taake an die Kette zu legen. Dies gelang ihm eindrucksvoll, allerdings mussten seine Mitspieler dadurch immer wieder die Lücken stopfen, die sich durch seine Sonderaufgabe ergaben.
Eine vortreffliche Flanke von Max Apfelbauer gelangte nach 15 Minuten zu Arne Riemann, der geschickt für TSV zum 1 - 0 traf.
Foulelfmeter in der 34. Minute! Marko Schöpf ließ sich von den Mätzchen des Gästetorwarts nicht beeindrucken und verwandelte überlegt zum 2 - 0.
Da ist Mathias Bieringer, der diesen Verzweiflungspass per Kopf aufs Tor befördert! Der Torhüter boxt den Ball aber aus der Ecke.
Abseits? Sven Megede wollte es nicht wahrhaben, dass er in der 36. Minute zurückgepfiffen wurde, und drosch wutentbrannt den Ball auf die Tribüne. Klarer Fall: Der IIIS^3-Akteur sah dafür die Gelbe Karte.
In der 37. Minute griff IIIS^3 über die rechte Seite an, und Finn Hopfen verkürzte auf 2 - 1.
Fédéric Goßler bewies nach 40 Minuten Talent im einbeinigen Hüpfen. Bedauerlicherweise war dies auf ein vorheriges heftiges Umknicken zurückzuführen, was den linken Knöchel in Mitleidenschaft zog. Ans Weiterspielen war nicht zu denken.
Des einen Leid, des anderen Freud: Marat Fedorovtsev hatte heute nicht mit einem Einsatz gerechnet und kam recht unverhofft zu einem Einsatz.
Die Frage des Standardschützen, die mit dem Ausscheiden von Fédéric Goßler zu klären war, wurde von Trainerseite aus mit Marat Fedorovtsev beantwortet.
42 Minuten waren gespielt, als IIIS^3 einen Elfmeter zugesprochen bekam und damit die Chance zum Ausgleich erhielt. Marat Fedorovtsev schien äußerst unkonzentriert und schoss weit daneben.
Gespannt erhoben sich die TSV-Fans in der 43. Minute von ihren Plätzen, nahmen diese aber zügig wieder ein. Denn Anselm Taake bewies körperliche Präsenz und unterband den Angriff mit vollem Körpereinsatz.
Und der packt sicher zu. Hätte mich auch gewundert, wenn der Schuss zu einem ernsthaften Problem geworden wäre.
Zur Halbzeit stand es 2 - 1.
TSV brachte den Ballbesitz auf 51 Prozent.
In der 46. Minute gab es einen Wechsel bei IIIS^3. Auf Geheiß des Schiedsrichters verließ Eric Konter den Platz, neu dabei war Siegward Schneewitchen.
Siegward Schneewitchen wurde der neue Spielführer bei IIIS^3.
Vollkommen überrascht war Mathies Kromberg von seiner Auswechslung in der 60. Minute. Bei TSV betrat an seiner Stelle Thees Spich den Rasen.
Die Gäste kamen in der 61. Minute zum Ausgleich, als Karsten Bilgeri nach einer Flanke von rechts den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie drücken musste. 2 - 2!
Knapp am Pfosten vorbei, da fehlte es an Zielwasser.
Karsten Bilgeri war in der 63. Minute der Torschütze für IIIS^3, als er einen Konter durch die Mitte zum 2 - 3 abschloss.
64 Minuten waren gespielt, als Anselm Taake in höchster Not für seine Farben klärte. Dank seiner imposant-robusten Spielweise gewann er einen entscheidenden Zweikampf vor dem eigenen Strafraum und stoppte so die TSV-Attacke.
Ein schnell ausgeführter Freistoß von IIIS^3 überlistete in der 77. Minute die gegnerische Defensive. Der Ball wurde von halblinks diagonal Richtung rechtes Strafraumeck befördert, per Direktabnahme quer in den Sechzehner gespielt, wo Levin Dohrn bereitstand und den Torwart mit einem schönen Schlenzer zum neuen Spielstand von 2 - 4 überwinden konnte.
Oh wei, aber so gut sein Dribbling war, so schwach war sein Abschluss. Direkt in die Hände des Torhüters!
Eine Grätsche, ein Schrei, ein Pfiff: Elfmeter für TSV! Marko Schöpf wählte die brachiale Variante, hielt voll auf die Mitte und schoss den Keeper gleich mit ins Tor - nur noch 3 - 4 nach 81 Minuten.
IIIS^3 lag nach 89 Minuten in Front, daher entschied man sich aus taktischen Gründen dafür, Finn Hopfen und Levin Dohrn die Positionen tauschen zu lassen.
Während die IIIS^3-Elf aufopferungsvoll die Führung verteidigte, erhielt Felix Negenborn in Minute 89 von seinem Trainer am Spielfeldrand eine neue Anweisung: "Wir probieren jetzt mal was aus. Du tauschst mit Karl-Hermann Fohn die Positionen. Und zwar sofort!"
89. Spielminute, Wechsel bei IIIS^3: Anselm Taake hatte seine Arbeit getan, Danklef Etzelsberger durfte für ihn ran.
Die Nachspielzeit beträgt 3 Minute(n).
Die Begegnung endete 3 - 4.
TSV hatte die größeren Spielanteile und kam auf 52 Prozent Ballbesitz.