Es ist stark bewölkt, gute Bedingungen für ein flottes Spiel, wenngleich dem ein oder anderen Fan etwas mehr Sonne wohl lieber wäre. Diant Engelaar ist heute der Schiedsrichter. Seine Assistenten sind Jérémy Guinard und Berthold Schafbrück.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
Es war offensichtlich, dass die Spieler von Holzfuss heute vor allem über die Flügel angriffen. Diese Taktik war im Training außerirdisch eingeübt worden.
Holzfuss hatte das Ziel, über die Außen zum Erfolg zu kommen. Daher wurden die Angriffe konstant aus der Mitte auf die Flügel verlagert.
Nach 5 Minuten führte ein Querpass von rechts zu einer guten Torgelegenheit für Kristian Isemann, er schob den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei, doch der Ball kullerte zum Ärger der Holzfuss-Fans am Tor vorbei.
Kein Tor, was für eine Chance! Reinhard Lindmair von Fairies hätte ihn machen müssen, aber Geert Eriksen hatte den Pass gerochen und ist um die Zehntelsekunde vor dem Stürmer am Ball und begräbt ihn unter sich. Wir sind in Minute 15, weiter gehts mit einem weiten Abschlag des Keepers.
Der blitzartige Antritt von Memoli Baytal überforderte Isaak Kaisler, der in der 18. Minute nur noch die Hacken seines Kontrahenten sah. Nach dem gewonnenen Laufduell netzte dieser für Fairies ein. Neuer Spielstand: 0 - 1.
Nach einem schönen Angriff über den rechten Flügel traf Isaak Kaisler in der 19. Minute zum Ausgleich für Holzfuss. Der neue Spielstand war 1 - 1. Der Dank des Torschützen ging an Fredd Hanghofer, der den Treffer unnachahmlich aufgelegt hatte.
In der 22. Minute ließ René Mosel am rechten Strafraumeck seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung aussteigen und schoss den Ball flach in die lange Ecke. Das war die Führung für Holzfuss: 2 - 1!
Bei Fairies war man über den Rückstand verständlicherweise nicht erfreut, daher formierten sich die Spieler nach 22 Minuten auf Anweisung ihres Trainers neu.
Der Fairies-Trainer versuchte verzweifelt, dem Spiel doch noch eine Wende zu geben, und änderte in Minute 22 die Strategie.
Angesichts des Rückstands nutzte der Fairies-Trainer eine kurze Spielunterbrechung in der 22. Minute, um seiner Mannschaft neue Anweisungen zu geben.
Um den Rückstand noch aufzuholen, fiel bei Fairies nach 22 Minuten die Entscheidung, die taktische Marschroute zu ändern. Aufmerksam lauschten die Spieler den Instruktionen des Trainers.
Vorbei! Reinhard Lindmair wollte es ganz genau nehmen, aber der Ball klatscht an die Latte! Das war knapp.
Pause, Spielstand 2 - 1.
Die beiden Mannschaften waren sich hinsichtlich des Ballbesitzes ebenbürtig.
46. Spielminute, Wechsel bei Fairies: Memoli Baytal hatte seine Arbeit getan, Tobias Hasenöhrl durfte für ihn ran.
Eigentlich schien der Weg bereitet, um durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Doch die Holzfuss-Spieler entschieden sich dafür, es über die Flügel zu probieren.
Nach einer Flanke von links spitzelte Mahmut Ökelik den Ball in Richtung Glück und Seligkeit, doch der Außenpfosten verhinderte ein weiteres Tor für Holzfuss. Da fiel dem Präsidium des gegnerischen Teams auf der Tribüne sichtlich ein Stein vom Herzen, dass diese Situation in der 49. Minute ein gutes Ende nahm.
Das war ja wie am Flippertisch, war der Ball wirklich nicht hinter der Linie? Wo bleibt der Videobeweis? Das ist dermaßen bitter für Leo Luiz 'Tripple L' Logsch, denn von meiner Position sah es so aus, als wäre der Ball hinter der Linie aufgetickt und von dort wieder an die Latte gesprungen. Aber das Spiel läuft weiter, kein Ausgleich für Fairies.
Toller Schuss, aber was für eine sensationelle Parade von Geert Eriksen! Er verhindert nach 55 Minuten den Ausgleich für Fairies.
...der Torwart hat ihn! Gute Parade und somit kein Tor.
Aufregung im Abwehrzentrum der Gäste: Manuel Korbach traf den Ball bei seinem Schuss in der 65. Minute optimal - nur die Querlatte verhinderte eine höhere Führung für Holzfuss.
Die Begegnung endete 2 - 1.
Patt beim Ballbesitz: Beide Mannschaften hatten die gleichen Spielanteile.