Die genaue Zuschauerzahl kann ich Ihnen noch nicht nennen. Momentan sieht es ausverkauft aus. Sude Hacil ist heute die Schiedsrichterin. Ihre Assistentinnen sind Louise Gamel und Chloé Gaudin.
Alles, was schnell oder durchsetzungsstark ist, hofft dagegen noch auf eine Abkühlung von oben. Damit ist heute aber nicht mehr zu rechnen.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
Und so landet das Leder im Fangzaun hinter dem Tor, bei Migotki sollte diese Variante nochmals im Training geübt werden.
Nach 13 Minuten ging Feminin mit 0 - 1 in Führung. Tehura Tapati vollendete einen Angriff von links mit einem knallharten Schuss, der vom Innenpfosten ins Tor sprang.
Hohe Flanke von rechts in der 14. Minute, doch Bożydara Melerowicz vergab per Kopf die Ausgleichschance für Migotki.
Ein fabelhafter Doppelpass auf der linken Seite sorgte in der 29. Minute dafür, dass Vaiana Teriitahi gänzlich frei von Gegenspielerinnen auf das Tor der Gastgeberinnen zulaufen konnte. Souverän spielte sie die Torfrau aus und schob den Ball zum 0 - 2 ins Netz.
Riesenchance für Migotki in der 31. Minute. Solène Thiercelin streckte sich nach einem Angriff über links vergeblich, aber der Schuss von Bożydara Melerowicz ging haarscharf am rechten Pfosten vorbei.
Klaudyna Lickiewicz von Migotki sah nach 32 Minuten wegen eines Fouls die Gelbe Karte.
Vaitehani Nena verspürte bei Belastung ihres linken Knies leichte Schmerzen und musste daher nach 32 Minuten vom Platz genommen werden.
Vaiata Teriitahi hielt sich bereits warm, so dass sie die verletzte Vaitehani Nena direkt ersetzen konnte.
36. Minute, Feminin hätte beinahe ein weiteres Tor erzielt, als Hinaura Kokauani am rechten Strafraumeck einfach abzog. Aber der Winkel war zu spitz, und so traf sie nur das Außennetz.
Die Teams gingen mit einem 0 - 2 in die Kabinen.
Feminin war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spielerinnen brachten den Ballbesitz auf 52 Prozent.
Feminin-Spielerin Tehanirau Rimaono hatte es bei seiner Attacke in der 50. Minute nur auf die Beine der Gegenspielerin abgesehen. Folgerichtig sah sie die Gelbe Karte.
Nach 51 gespielten Minuten verspürte Agnieszka Pańczuk einen leichten Schmerz in den rechten Adduktoren. Nach kurzer Konsultation der medizinischen Abteilung spielte sie aber weiter.
Feminin-Spieler Vaiata Teriitahi sah in der 61. Minute nach einem harten Einsteigen gegen ihre Gegenspielerin völlig zu Recht die Gelbe Karte.
In der 64. Minute schoss Klaudyna Lickiewicz nach einem Pass durch die Mitte der Gästeverteidigung das Tor zum 1 - 2. Ein präziser Pass von Maria-Julia Kępińska machte das Tor überhaupt erst möglich.
Ausgleich! Eindrucksvoll, wie Bożydara Melerowicz den Ball zentral vor dem Tor zunächst mit der Brust annahm, um ihn dann nach einer blitzschnellen Drehung ins Tor zu wuchten. Tor für Migotki, das war das 2 - 2 in der 65. Spielminute.
Manche im Publikum fanden es doch sehr gnädig von der Schiedsrichterin, dass diese nach einer wüsten Grätsche von Agnieszka Pańczuk in der 66. Minute der Migotki-Spielerin nur die Gelbe Karte zeigte. Das hätte durchaus auch Rot sein können!
Nur die mitgereisten Gästefans jubelten, als in der 67. Minute Hinatehani Avaemai nach einem Angriff über rechts das 2 - 3 schoss.
Den Feminin-Spielerinnen war bewusst, dass sie dieses Spiel gewinnen könnten. Um den Sieg sicherzustellen, kam 卓 (Zhuo) 薇盈 (Weiying) in der 75. Minute für Hinaura Kokauani ins Spiel.
Fortan übernahm Tehura Tapati die Rolle der Spielführerin von Feminin.
Mit den Fingerspitzen kam Julia Kreczmer noch an den Schuss, den Vaiata Teriitahi aus halblinker Position abgegeben hatte. Damit verhinderte die Torhüterin in der 81. Minute einen noch höheren Rückstand der Heimmannschaft.
Das Spiel neigt sich dem Ende zu. Die vierte Offizielle hält das Schild in die Höhe auf dem steht: 3. So viel wird hier also noch nachgespielt!
Die Begegnung endete 2 - 3.
Statistikerinnen im Stadion ermittelten 52 Prozent Ballbesitz für Feminin.