Das Stadion Monte Vesúvio ist bis jetzt zu drei Viertel belegt. Lili Bánusz ist heute die Schiedsrichterin. Ihre Assistentinnen sind Ratih Laoly und Francisca Júnior.
Wenn ich hingegen die Aufstellungen des heutigen Tages lese - so verstehe ich. 11 gegen 11, gleich kann es losgehen.
Patalógicas verließ sich im heutigen Spiel auf die eigene Konterstärke. Diese war durchschnittlich eingeübt.
Die Trainerin von Mulsvindur ließ heute Pressing spielen, welches passabel eingespielt schien.
Die angespielte Verteidigerin kann ihr Glück nicht fassen und drischt den Ball hinaus. Ich glaube, diese Variante werden wir im Jahresrückblick noch so einige Male sehen. Stümperhaft!
Patalógicas-Spielerin Brígida Queda bewies im Zweikampf mit den Mulsvindur-Spielerinnen enorme Widerstandsfähigkeit. Ein ums andere Mal ließ sie ihre Kontrahentinnen abprallen, ohne die Ballkontrolle zu verlieren. Das zahlte sich aus, trotz großer Bedrängnis netzte sie in der 21. Minute zum 1 - 0 ein.
Sunna Eiðsdóttir spielte gegen Ivone Moreira ihre Schnelligkeit aus und erzielte für Mulsvindur das 1 - 1. 35 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt.
Glück für Patalógicas, dass Celina Rosa bei ihrem Schuss von der rechten Seite in der 36. Minute den Ball nicht richtig traf. Dadurch bekam das Leder ungewollt so einen Drall, dass sich die Torwartin der Gäste vergeblich streckte. Die Heimmannschaft lag nun mit 2 - 1 vorn.
Amélia Albuquerque hatte in der 39. Minute nach einem Angriff durch die Mitte eine vorzügliche Chance, einen weiteren Treffer für Patalógicas zu erzielen, schoss aber deutlich über das Tor.
...die Torfrau hat ihn! Gute Parade und somit kein Tor.
Pause, Spielstand 2 - 1.
Keinem der beiden Teams gelang es, sich ein Übergewicht am Spielgeschehen zu erarbeiten.
Aufregung im Abwehrzentrum der Gäste: Denise Faria traf den Ball bei ihrem Schuss in der 66. Minute optimal - nur die Querlatte verhinderte eine höhere Führung für Patalógicas.
Durch das Pressing von Mulsvindur kam kein richtiger Spielfluss zustande.
Wütende Proteste löste die Elfmeterentscheidung der Schiedsrichterin in der 75. Minute aus. Besonders die Trainerbank des Heimteams schien sich gar nicht mehr beruhigen zu wollen. Nach einigen tumultartigen Szenen im Strafraum lief Sigríður Arnsteinsdóttir an und verwandelte den Strafstoß für Mulsvindur zum 2 - 2.
Die Pressing-Taktik von Mulsvindur führte dazu, dass an einen konstruktiven Spielaufbau nicht im Ansatz zu denken war.
Celina Rosa brachte Patalógicas in der 81. Minute mit 3 - 2 in Führung, als sie erst in der Mitte zwei Verteidigerinnen ausdribbelte und dann den Ball unerreichbar im Tor versenkte.
Zoe Moura hatte in der 84. Minute zentral vor dem Tor eine gute Chance, die Führung ihres Teams zu vergrößern, doch eine großartige Parade von Ólína Flosadóttir vereitelte diese Tormöglichkeit für Patalógicas.
Mulsvindur-Spieler Arna Möller sah in der 86. Minute nach einem harten Einsteigen gegen ihre Gegenspielerin völlig zu Recht die Gelbe Karte.
Die Nachspielzeit beträgt 2 Minute(n).
Die Begegnung endete 3 - 2.
Statistikerinnen im Stadion ermittelten 52 Prozent Ballbesitz für Patalógicas.