Amia brachte den Ballbesitz auf 62 Prozent.
Die Begegnung endete 0 - 2.
Die Nachspielzeit beträgt 1 Minute(n).
Darauf hatte Constanze Gehrz schon länger gewartet. Nach 79 Minuten war es soweit, sie kam zu ihrem Einsatz für Ladies. Im Gegenzug verließ Giulia Christian den Platz.
Für Hannah Kirchberg ergab sich so die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Schichtende für Inaya Santl in Minute 78: Nachdem sie mit dem linken Fuß umgeknickt war, konnte sie nicht mehr richtig auftreten.
Ladies hatte offensichtlich Probleme mit den taktischen Anweisungen. Das Team war in der 77. Minute nur noch schwach organisiert.
Die Spielerinnen von Ladies wirkten aufgrund der Taktik ein wenig desorientiert. Das Team war schwach organisiert.
Kassandra Brooks wurde die neue Spielführerin bei Ladies.
Neu auf den Platz kam Mathilda Boyneburgk.
Bei einem unglücklichen Zusammenprall wurde Claudine Hirten noch unglücklicher zwischen den Beinen getroffen. Die Schmerzen in der linken Leistengegend erlaubten es ihr nicht, die Partie nach 65 Minuten fortzusetzen.
In der 63. Minute gab es im Anschluss an einen Konter einen Freistoß für Ladies. Giulia Christian interpretierte das Zeichen der ausführenden Schützin falsch und erfasste viel zu spät, wohin der Ball gespielt wurde. So segelte das Spielgerät ins Aus, ohne für ernsthafte Gefahr vor des Gegners Tor zu sorgen.
Herta Deisl behielt bei dem Tackling den Überblick und sah sich bereits während der Rutschphase nach potentiellen neuen Abnehmerinnen ihres gewonnen Balles um. Und so kam es auch: Nach der Balleroberung spielte sie blitzschnell in die Tiefe zu einer lossprintenden Kameradin. Welch Gefühl!
Spielminute 61: Bei Ladies herrschte ein ziemliches Durcheinander auf dem Feld - die Spielerinnen hatten Probleme, ihre Positionen zu halten, und waren durchschnittlich organisiert.
Während die Ladies-Elf aufopferungsvoll die Führung verteidigte, erhielt Kassandra Brooks in Minute 59 von ihrer Trainerin am Spielfeldrand eine neue Anweisung: "Wir probieren jetzt mal was aus. Du tauschst mit Heidi Iwan die Positionen. Und zwar sofort!"
Amia war in dieser Halbzeit das dominierende Team - die Spielerinnen brachten den Ballbesitz auf 61 Prozent.
Pause, Spielstand 0 - 2.
Ein Freistoß von 瑞希 (Mizuki) 竹下 (Takeshita) schien ein sicheres Tor zu werden, doch die Gästetorfrau fischte den Ball mit einem Hechtsprung noch aus dem Winkel. Die Fans von Amia jaulten entsetzt auf - ihr Team konnte den Rückstand nicht verkürzen, es blieb beim 0 - 2.
Ein schnell ausgeführter Freistoß von Ladies überlistete in der 37. Minute die gegnerische Defensive. Der Ball wurde von halblinks diagonal Richtung rechtes Strafraumeck befördert, per Direktabnahme quer in den Sechzehner gespielt, wo Herta Deisl bereitstand und die Torfrau mit einem schönen Schlenzer zum neuen Spielstand von 0 - 2 überwinden konnte.
Eine schöne Passkombination aus der Abwehr von Ladies führte in der 25. Minute zu einem schnellen Tempogegenzug über rechts und einer Großchance für Sophia Murschall. Doch die gegnerische Torwartin verhinderte mit einer grandiosen Fußabwehr den Torjubel.
紗菜 (Sana) 竹谷 (Takeya) versuchte wirklich alles, aber sie kam einfach nicht an der rechten Außenverteidigung der Gäste vorbei. Ihr Verzweiflungsschuss in der 24. Minute blieb in der Abwehr hängen, aus der Traum vom Ausgleich für Amia.
Nach 17 Minuten schloss Heidi Iwan ein Dribbling durch die Mitte mit einem Tor ab. Damit ging Ladies mit 0 - 1 in Führung.
Nach 11 Minuten hatte Amia durch 陽葵 (Himari) 荒木 (Araki) auf der linken Seite eine sehr gute Einschussmöglichkeit, doch irgendwie bekam eine Abwehrspielerin noch die Fußspitze dazwischen.
Amia entschied sich für eine Kontertaktik, die brillant beherrscht wurde.
Es war ein sehr heißer Tag, und einige Spielerinnen litten sichtlich darunter, vor allem die Schnellfüßler und die Arbeitstiere. Die Ballzaubererinnen hingegen fühlten sich sichtlich wohl.
Ribbon - 1210 ZuschauerInnen genossen an diesem Tag den strahlenden Sonnenschein. Kiarra Tomlinson wurde als Schiedsrichterin angesetzt, Unterstützung erhielt sie von ihren Assistentinnen Marija Krajcheva und Inas Draybi.