Das schöne Wetter war einer der Gründe dafür, dass sich 797 ZuschauerInnen in Richtung Skjaldmeyjahöllin in Bewegung gesetzt hatten. Maria Ferreira Gaspar wurde als Schiedsrichterin angesetzt, Unterstützung erhielt sie von ihren Assistentinnen Feride Sadıxova und Carla Mattos.
Jamma war bemüht, heute besonders kreativ zu spielen. Kreativität kann man anscheinend auch messen. Es ist geradezu hervorragend, was sie hier zeigen.
Mulsvindur spielte heute Pressing, welches nach Expertenmeinung passabel beherrscht wurde.
In der 39. Minute bekam Mulsvindur-Spielerin Sigríður Arnsteinsdóttir den gelben Karton von der Schiedsrichterin zu sehen. Die Verwarnte hatte sich zuvor wie eine Klette am Trikot ihrer Gegenspielerin festgehalten und so einen Angriff unterbunden.
Jamma-Spielerin Ilmur Fífilsdóttir hatte es bei seiner Attacke in der 40. Minute nur auf die Beine der Gegenspielerin abgesehen. Folgerichtig sah sie die Gelbe Karte.
Katrín Guðbjartsdóttir verließ nach 42 Minuten mit bandagiertem rechten Oberschenkel den Platz. Offenbar hatte sie sich eine leichte Zerrung zugezogen.
Doppelt bitter: Jamma hatte keine Wechselmöglichkeit mehr zur Verfügung.
Mit einem 0 - 0 schlurften die Spielerinnen in die Katakomben des Stadions.
Mulsvindur brachte den Ballbesitz auf 54 Prozent.
Die Pressing-Taktik von Mulsvindur führte dazu, dass an einen konstruktiven Spielaufbau nicht im Ansatz zu denken war.
Elva Eyjólfsdóttir von Mulsvindur sah in der 80. Minute nach einer dreisten Schwalbe die Gelbe Karte.
Durch das Pressing von Mulsvindur kam das Spiel nicht richtig in Gang.
Das Spiel wurde immer ruppiger. Ilmur Fífilsdóttir tat sich besonders hervor und langte - bereits verwarnt - in der 86. Minute erneut hin - Gelb-Rot! Wütend stapfte die Jamma-Akteurin in die Kabine.
Nach 89 Minuten mussten Þórdís Engilbjartsdóttir und Katrín Hjálmsdóttir auf Anweisung der Mulsvindur-Trainerin das Aufgabengebiet untereinander tauschen.
Nach 89 Minuten kam es bei Mulsvindur zu einer Umstellung. Auf Anweisung der Trainerin tauschten Steinunn Erpsdóttir und Sigríður Arnsteinsdóttir untereinander ihre Positionen auf dem Platz.
Die Nachspielzeit beträgt 1 Minute(n).
Keines der Teams konnte sich in der regulären Spielzeit durchsetzen. Daher ging das Spiel in die Verlängerung.
Statistikerinnen im Stadion ermittelten 53 Prozent Ballbesitz für Mulsvindur.
Nach 91 gespielten Minuten entschloss sich die Mulsvindur-Trainerin, Eva Hreimsdóttir durch Arna Ólafsdóttir zu ersetzen.
91. Spielminute, Wechsel bei Mulsvindur: Steinunn Erpsdóttir hatte ihre Arbeit getan, Sigríður Ingimarsdóttir durfte für sie ran.
Der Effet eines raffinierten Eckstoßes von Laufey Vígsteinsdóttir überforderte die Torfrau, die den angeschnittenen Ball durch die Hände rutschen ließ. Hildur Áskelsdóttir ging mit dem perfekten Timing dazwischen und konnte mühelos für Jamma einschieben - zum 1 - 0 in der 103. Minute.
Die Begegnung endete 1 - 0.