Optimales Fußballwetter, würde ich sagen, viel Sonne und ein paar Wolken, was will man mehr? Zarinah Chi Kiong ist heute die Schiedsrichterin. Ihre Assistentinnen sind Ân Tiên und Diná Gonçalves.
Dafür weht eine entspannte Brise über den Platz. Und ich alter Nostalgiker hoffe sogar noch auf ein stürmisches Spiel mit vielen Toren!
Die Taktik von Jamma zielte eindeutig darauf ab, die Gegnerinnen durch Pressing gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Das Team schien dies passabel zu beherrschen.
Mulsvindur übte von Beginn an ein starkes Pressing aus, in der Absicht, den Gegnerinnen damit zuzusetzen. Diese Taktik beherrschte das Team gut.
Sigríður Viðarsdóttir erhielt nach 1 Spielminuten neue Anweisungen von der Mulsvindur-Trainerin. Folgsam eilte sie zu Sigríður Arnsteinsdóttir und machte ihr klar, dass sie die Positionen tauschen sollen.
In der 4. Minute richteten sich alle Blicke auf Katrín Magnúsdóttir. Die Mulsvindur-Spielerin warf sich mit vollem Körpereinsatz in einen Jamma-Angriff und stoppte diesen im Alleingang. Ohne den Einsatz der überaus kräftigen Heldin hätte das böse enden können.
Durch das Pressing von Jamma kam das Spiel nicht richtig in Gang.
Weil Dóra Einarsdóttir von Mulsvindur in der 6. Minute nach einem Freistoßpfiff den Ball nicht herausrücken wollte, hielt ihr die Schiedsrichterin die Gelbe Karte unter die Nase.
In der 7. Minute hatte Arna Ólafsdóttir wieder einen ihrer genialen Momente und setzte Sigríður Arnsteinsdóttir mit einem 40-Meter-Pass in Szene. Die so Bediente vollendete trocken zum 0 - 1.
Sie schießt... Pfosten! Da war die Torhüterin noch mit den Fingerspitzen dran. Gute Aktion von beiden!
Mit klinischer Präzision kam in der 19. Minute die Flanke von Flügelspielerin Ingibjörg Reynisdóttir, die genau ihren Weg zur Stirn von Maja Guðnadóttir fand. Durch das Kopfballtor für Jamma stand es nun 1 - 1.
Durch das Pressing von Jamma wurde der Spielfluss unterbrochen.
...geklärt von einer Verteidigerin! Da bekam sie gerade noch so eine Fußspitze an den Ball, das hätte sonst böse enden können.
Die Teams gingen mit einem 1 - 1 in die Kabinen.
Mulsvindur erreichte laut HT-Datenbank 60 Prozent Ballbesitz.
Zwei schnelle Schritte und sie ist in Schussposition...und...gehalten! Sunna Hjaltadóttir taucht ab und dreht den Ball um den Pfosten!
Das Pressing von Jamma sorgte für eine Unterbrechung des Spielflusses, was bei den Fans auf der Tribüne zu klar vernehmbaren Unmutsäußerungen führte.
Die Pressing-Taktik von Mulsvindur führte dazu, dass an einen konstruktiven Spielaufbau nicht im Ansatz zu denken war.
Ein Tritt auf den rechten Fuß bedeutete für Sigríður Ingimarsdóttir das Aus nach 61 Minuten. Sie konnte nicht mehr richtig auftreten.
Daraus resultierte eine kritische Situation, denn für die verletzte Spielerin konnte keine neue Akteurin mehr ins Spiel gebracht werden.
Ein 35-Meter-Schuss von Elín Barðadóttir strich knapp über die Latte des Tores. Kein Tor für Jamma.
...der hinten einer Ordnerin auf den Kopf fällt. Diese schickt wüste Gesten in Richtung der Angreiferin, die sich aber schon verschämt abgewandt hat. Schwacher Versuch, kein Tor.
Durch das Pressing von Mulsvindur kam kein richtiger Spielfluss zustande.
Nach 89 Minuten kam es bei Jamma zu einer Umstellung. Auf Anweisung der Trainerin tauschten Ingibjörg Reynisdóttir und Katrín Guðbjartsdóttir untereinander ihre Positionen auf dem Platz.
Man notierte die 89. Spielminute, als die Jamma-Spielerinnen ins Rotieren kamen. Denn Nanna Þórðardóttir und Maja Guðnadóttir tauschten ihre Positionen auf dem Spielfeld miteinander.
Nach 89 gespielten Minuten entschloss sich die Jamma-Trainerin, Svala Freymundsdóttir durch Laufey Vígsteinsdóttir zu ersetzen.
Die Spielerinnen sind müde und ausgelaugt, ein bisschen müssen sie noch ausharren. Die Schiedsrichterin gibt noch 2' Nachspielzeit!
Nach Ablauf der regulären Spielzeit stand kein Sieger fest. Die Entscheidung musste nun in der Verlängerung gefunden werden.
Mulsvindur hatte die größeren Spielanteile und kam auf 57 Prozent Ballbesitz.
Vollkommen überrascht war Nanna Þórðardóttir von ihrer Auswechslung in der 91. Minute. Bei Jamma betrat an ihrer Stelle Lára Magnúsdóttir den Rasen.
91. Spielminute, Wechsel bei Jamma: Katrín Guðbjartsdóttir hatte ihre Arbeit getan, María Helgadóttir durfte für sie ran.
Nach 91 Minuten mussten Sunna Halldórsdóttir und Arna Ólafsdóttir auf Anweisung der Mulsvindur-Trainerin das Aufgabengebiet untereinander tauschen.
Wie im Vorfeld abgesprochen, kam es bei Mulsvindur in der 91. Minute zu einer Umstellung. Védís Guðlaugsdóttir rückte auf die Position von Dóra Einarsdóttir, die auf den Platz ihrer Teamkollegin verschoben wurde.
Katrín Magnúsdóttir erhielt nach 91 Spielminuten neue Anweisungen von der Mulsvindur-Trainerin. Folgsam eilte sie zu Sunna Eiðsdóttir und machte ihr klar, dass sie die Positionen tauschen sollen.
Das Pressing von Jamma sorgte für eine Unterbrechung des Spielflusses, was bei den Fans auf der Tribüne zu klar vernehmbaren Unmutsäußerungen führte.
Neiiiin, schade. Knapp vorbei. Aber da hätte sie noch ein paar Meter freie Bahn vor sich gehabt - etwas leichtfertig ist diese Chance dahin.
90 Minuten reguläre Spielzeit und 30 Minuten Verlängerung hatten nicht ausgereicht, um hier einen Sieger zu finden. Nun stand ein spannendes Elfmeterschießen bevor.
Aufgeregt wie eine Debütantin beim Wiener Opernball vor dem ersten Walzer, tänzelte Lára Magnúsdóttir zum Elfmeterpunkt. Dementsprechend zaghaft geriet auch der Schuss. Der Ball blieb kurz vor der Torlinie liegen und Ólína Flosadóttir konnte ihn einfach aufnehmen. Alter und neuer Spielstand 1 - 1.
Blass wie ein Engländer trat Védís Guðlaugsdóttir für Mulsvindur zum Elfmeterpunkt. „Wie schießen doch bloß die Deutschen?“, schien sie sich in der Verunsicherung gefragt zu haben, als sie sich gleich mehrmals den Ball am Punkt zurechtgelegt hatte. Anlauf… Schuss… Brexitmäßig vorbei. Dafür hat sich Védís Guðlaugsdóttir die englische „Green Card“ verdient. Während die Nationalität wohl bald wechselt, blieb es beim Spielstand von 1 - 1.
Laufey Vígsteinsdóttir verzog keine Miene, als sie Ólína Flosadóttir verlud und für Jamma traf. Es stand nun 2 - 1.
Sigríður Arnsteinsdóttir wirkte unverschämt gelassen, als sie den Ball für Mulsvindur souverän im Netz unterbrachte. 2 - 2!
Abitur, Führerschein, Heiratsantrag und sogar das Seepferdchen-Abzeichen! Alle Prüfungen des Lebens hatte Helga Varðardóttir von Jamma bisher eiskalt absolviert. Doch heute kam es für sie völlig überraschend zu einem nervlichen Tauwetter, in Folge dessen sie den Elfmeter mit Schmackes weit über die Latte drosch. Auf der Anzeigetafel blinkte weiterhin das 2 - 2.
Arna Möller war offensichtlich von der nervenaufreibenden Situation überwältigt. Ihr Schuss glich eher einem Rückpass, und Sunna Hjaltadóttir hatte keinerlei Probleme, den Ball zu halten. Spielstand weiterhin: 2 - 2.
Sunna Hjaltadóttir von Jamma hatte bei ihrem Elfmeter Nerven aus Stahl. Neuer Spielstand: 3 - 2.
Katrín Magnúsdóttir machte alles richtig. Sunna Hjaltadóttir hatte keine Chance bei diesem Elfmeter für Mulsvindur. Neuer Spielstand: 3 - 3.
María Helgadóttir versenkte den Ball lässig hinter Ólína Flosadóttir im Netz. Neuer Spielstand: 4 - 3.
Die klägliche Ausführung von Sunna Halldórsdóttir war ein Musterbeispiel für den Lehrfilm "Wie man auf keinen Fall einen Elfmeter schießen sollte". Unfassbar, wie ungeschickt sich Sunna Hjaltadóttir anstellte, so dass der Ball doch noch den Weg ins Tor fand. Durchatmen bei Mulsvindur - 4 - 4.
Ingibjörg Reynisdóttir verzog keine Miene, als sie Ólína Flosadóttir verlud und für Jamma traf. Es stand nun 5 - 4.
Sigríður Viðarsdóttir versenkte den Ball lässig hinter Sunna Hjaltadóttir im Netz. Neuer Spielstand: 5 - 5.
Maja Guðnadóttir zögerte sehr lange beim Elfmeter für Jamma, bevor sie den Ball Richtung Eckfahne schoss. Spielstand immer noch: 5 - 5.
Ólína Flosadóttir machte alles richtig. Sunna Hjaltadóttir hatte keine Chance bei diesem Elfmeter für Mulsvindur. Neuer Spielstand: 5 - 6.
Die Begegnung endete 5 - 6.